Oettinger zum letzten: „Blöd, daß kein Krieg mehr kommt …“

Manchmal ist es genau so, wie der Römer zu sagen pflegte: difficile est, satiram non scribere (schwer, keine Satire zu schreiben).

Worüber?

Über den bisweilen alkoholisierten Ministerpräsidenten, Nazi-Richter-Verehrer und Alt-Burschi der „pflichtschlagenden reinen Männerverbindung Landsmannschaft Ulmia

Günter H. Oettinger,

der es nach seinen bisher schon gezeigten Höchstleistungen:

  • Vorschlag, das Motorradfahren zu verbieten,
  • Bezeichnung der CDU-Frauenorganisation als „Krampfaderngeschwader„,
  • Forderung an Helmut Kohl, er solle endlich zurücktreten (1988!!)
  • Führerscheinentzug wegen Trunkenheit am Steuer,
  • Pizzeria-Affäre (Verdacht von Kontakten zur Mafia?),
  • Versuch des Ausverkaufs von Handschriftenbeständen und Inkunabeln des Landes,
  • feierliche Ernennung zum „Sprachpanscher des Jahres“ 2006

nunmehr laut Presseberichten „blöd“ findet, daß bald vor lauter uns umgebenden Freunden „kein Krieg mehr kommt„. (Und wer nicht glauben mag, daß er das wirklich und wahrhaftig gesagt hat, schaut zur Strafe hier.)

Armer Günther! Jetzt hast Du Dich so angestrengt, als anständiger deutscher Mann aufzutreten, hast gefochten, gesoffen, die erste Strophe der Nationalhymne mitgesungen – und trotzdem wird Dir die Männlichkeit abgesprochen – und das auch noch in der BILD-Zeitung!

Jetzt hilft der Rettung Deines Ansehen (und nicht zuletzt auch den innerparteilichen Machterhaltungs-Chancen von Angela Merkel!) nur noch eins: sofortige freiwillige Meldung an die Terrorfront! Mensch – da ist er doch, der Krieg!! Deine Chance! (Da erhebt sich allerdings sofort die Frage: Ham‘ se überhaupt jedient – Oettinger?)

Hinterlasse einen Kommentar