Wagner wegen illegaler Schiessübung mit hessischen Neo-Nazis bestraft

Nachdem der Schweizer Roland Wagner als Vizepräsident der rechtsextremen “Schweizer Demokraten” im Kanton Aargau wegen seines militärischen Schießtrainings mit hessischen Neo-Nazis der “Freien Nationalisten Rhein-Main” aus dem Umfeld des hessischen NPD-Landesvorsitzenden und Nazi-Aktivisten Marcel Wöll zuvor schon von allen Parteiämtern zurückgetreten ist, wurde Wagner nun mit einer disziplinarischen Strafe des Kreiskommandos Aargau belegt (via dokumentationsarchiv):

„Der Aargauer Nationalratskandidat der Schweizer Demokraten (SD), Roland Wagner, ist vom Kreiskommando Aargau disziplinarisch bestraft worden. Er hatte zwei deutsche Neonazis mit einem Sturmgewehr im Fricktal schiessen lassen.
Die disziplinarische Massnahme sei nach einer Einvernahme und weiteren Abklärungen ausgesprochen worden, sagte Kreiskommandant Rolf Stäuble zu einem Bericht des «Regionaljournals» Aargau-Solothurn von Radio DRS. Wegen des Persönlichkeitsschutzes werde das Strafmass nicht bekannt gegeben. […]
Die Bandbreite bei Disziplinarmassnahmen reiche von einem Verweis über eine Busse von bis zu 1000 Franken oder bis zu 10 Tagen Haft, sagte Stäuble.“
(SF Tagesschau)

Hinterlasse einen Kommentar