100.000 plus X fordern NPD-Verbot

NoNPDDie Zustimmung zur NPD-Verbotskampagne der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) übertrifft alle Erwartungen„, berichtet die jungeWelt, „Mit 100000 Unterschriften für ein Verbot der rechtsextremen Partei sei das für den 9. November geplante Ziel bereits nach einem halben Jahr erreicht worden, zog der Bundesvorsitzende Werner Pfennig am Donnerstag in Berlin Zwischenbilanz. …“, wie bereits zuvor schon das dokumentationsarchiv und npd-blog.info berichteten.

In Frankfurt reicht die Unterstützung eines NPD-Verbots von der OB Petra Roth (CDU), deren Sicherheitsdezernent Boris Rhein den NPD-Nazi-Aufmarsch am 7. Juli genehmigte, bis hin zur Partei DIE LINKE, die angesichts der antisemitischen, volksverhetzenden Parolen, Auflagen- und Rechtsverstöße der Nazis am 7. Juli nicht bereit ist, zur Tagesordnung überzugehen

Volksverhetzende ‚Kriegserklärung‘ der Nazis in Hessen dem (demokratischen) „System“

nazi-clip deutsche im kriegNach dem Gewaltvideo auf YouTube mit Molotow-Cocktail legt der Nazi-Account exvodsPhoenix, der für die NPD Hessen und Marcel Wöll (NPD-Landesvorsitzender) im Internet Videos veröffentlicht, hemmungslos und unverfroren nach. Am 24. Juli wurde dort ein extrem volksverhetzendes Internet-Video veröffentlicht, in dem von den Hessen-Nazis um Marcel Wöll der „Kriegszustand“ in Deutschland erklärt wird. Während die NPD in einer Pressemitteilung am 5. Juli im Vorfeld ihres Nazi-Aufmarsches in Frankfurt u.a. gegen einen der Sprecher der Anti-Nazi-Koordination einen Strafantrag ankündigte, wegen angeblichen Vorbereitens eines Bürgerkriegs und Vorbeugehaft für die „Verbrecher“ und „Gewalttäter“ forderte, erklären uns nun in dem rassistischen Haß-Video auf YouTube die Nazis, daß wir uns in Deutschland schon längst im Kriegszustand befänden und es langsam Zeit für „uns“ Deutsche wäre, darauf „zu antworten“.
In einem wüsten Gemenge aus primitivstem Rassismus, Ausländerhaß, Antisemitismus und schwurbeligen Weltverschwörungsphantasien, wird dumpfe und extrem volksverhetzende Haß-Propaganda betrieben, zum ‚Krieg‘ aufgerufen. Die Neo-Nazis nehmen kein Blatt vor den Mund, äußern freimütig ihre faschistische Rassenideologie und antisemitischen Hetz-Phrasen in direkter historischer Kontinuität zur NSDAP-Ideologie. Einige Zitate und Stichworte aus dem Video mit dem beredten Titel „Deutscher, Augen auf! Du bist im Krieg!“ mögen dies verdeutlichen:
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Neue Rheinische Zeitung: Polizei, Nazis, Videos

NRhZ-online Polizei, Nazis, VideosIn einem ausführlichen Beitrag in der „Neuen Rheinischen Zeitung“ werden die Ereignisse des 7. Juli informativ aufbereitet und insbesondere der Polizeieinsatz bewertet, Zwischenüberschriften:
20 Millionen Euro zum Schutz der Nazis, Beispiele für gezielte Desinformation, Nazi-Rechtsverstöße toleriert, Zweierlei Maß, Trotzdem: Kein schlechtes Ergebnis für die Antifa, Botschaft des Innenministeriums, Warum ausgerechnet Thiel?
(der Artikel als PDF-Datei)

Zivilcourage in Frankfurt

Zivilcourage in Frankfurt - VideoZivilcourage in Frankfurt,
so lautet die literarisch-lyrische Auseinandersetzung des Autoren Wolf Wetzel mit den Ereignissen des Nazi-Aufmarsches am 7. Juli in Frankfurt. In Zusammenarbeit mit der Medien AG der Anti-Nazi-Koordination ist daraus ein kurzes Lyrik-Video entstanden, das z.B. auf YouTube angesehen werden kann.
Von dem Gedicht selbst gibt es auch einen Screenshot und eine PDF-Datei.

Nach dem Nazi-Marsch: „…nicht bereit zur Tagesordnung überzugehen“

Die Fraktion Die Linke. im Frankfurter Römer ist angesichts der in den letzten Tagen aufgetauchten Fotos und Zeugenaussagen, die belegen, dass bei dem Nazi-Aufmarsch am 7. Juli antisemitische und volksverhetzende Parolen gerufen und gegen Auflagen verstoßen wurde, […] u. a das Rufen der antisemitischen Parole „BRD – Judenstaat, wir haben dich zum Kotzen satt“, nicht bereit zur Tagesordnung überzugehen.
Die Presseerklärung der Fraktion Die Linke. im Frankfurter Römer im Wortlaut, „Zeugenaussagen, Fotos und Videomaterial strafen die offizielle Darstellung des Nazi-Aufmarsches vom 7. Juli Lügen“: Weiterlesen „Nach dem Nazi-Marsch: „…nicht bereit zur Tagesordnung überzugehen““

Verurteilt: Geldstrafe für Marcel Wöll (NPD) wegen Beamtenbeleidigung

hr hessen aktuell - npd woell verurteilt

Wie „hessen aktuell“ (HR) heute berichtet, ist der hessische NPD-Vorsitzende Marcel Wöll wegen Beamtenbeleidigung vom Gießener Landgericht zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt worden.
hessen aktuell, 23.07.2007: NPD-Chef beleidigt und muss zahlen
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Nazi-Pleite in Leipzig, „Wanderzirkus“ mit 37 Nazis, Worch gibt auf

Leipziger Nazi-Auch am 21. Juli: ‚Begleitet‘ von 1.800 PolizistInnen fand in Leipzig unter Anti-Nazi-Protesten ein skurriler Nazi-Marsch statt. Ein kläglicher Haufen von 37 Nazis nahm an dem Leipziger „Wanderzirkus“ statt, was am Ende nazi-intern zum Eklat führte und Christian Worch, Nazi-Redner am 7. Juli in Frankfurt, der den Nazi-Marsch in Leipzig angemeldet hatte, entnervt das Handtuch schmeißen ließ. Er hat bei der Stadt Leipzig alle seine „vorsorglich bis 2014 zweimal jährlich angemeldeten Demonstrationen abgesagt“. Als Ursache des blamablen Aufzugs hat Worch eine Verschwörung in den eigenen Reihen ausgemacht, einen ‚hinterhältigen Boykott‘ seiner braunen, ’nationalen Kameraden‘ vor Ort, von denen sich angeblich ca. 100 einen Tag später für 20 Minuten an anderer Stelle „spontan“ versammelt haben sollen.
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10.000 protestieren in Tübingen, Nazi-Marsch gestoppt

7. Juli 2007 Frankfurt a.M (16) - BILD Während selbst die BILD-Zeitung noch am 21. Juli angesichts der vielen Auflagenverstöße und antisemitischen Hetze auf der Nazi-Demo am 7. Juli in Frankfurt fragt, „Warum habt ihr DIE laufen lassen?“, stellten sich an diesem 21. Juli 10.000 Menschen in Tübingen knapp 230 Nazis entgegen. Weniger als ein Fünftel der Anzahl der in Frankfurt eingesetzten PolizistInnen wurde in Tübingen mobilisiert, nämlich 1.500, um die Nazis vor Ort zu ‚begleiten‘. Der Nazi-Aufmarsch der NPD-Jugendorganisation ‚Junge Nationaldemokraten“ wurde dort zudem von der Stadt Tübingen kurz zuvor verboten (OB Palmer: „Der braune Spuk hat bei uns nichts zu suchen.“), durfte dann aber unter Auflagen stattfinden. Doch weit kamen die Nazis nicht, denn schon nach wenigen hundert Metern geschah das, was in Frankfurt schon allein polizeilich hätte passieren müssen, der Nazi-Marsch wurde gestoppt und beendet.
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Marcel Wöll, Jörg Krebs (NPD) im Chor: „Wir sind friedliebend, wir sind gewaltfrei!“

Wie rührend! Soeben haben Wöll und Krebs in Frankfurt eine Demonstration in einem menschenleeren Vorort abgeliefert, der von 8000 PolizistInnen zunächst von antifaschistischen Plakaten gesäubert und dann zu Wasser, zu Lande und in der Luft gesichert werden mußte, damit Wölls 550 (Polizeibericht) braune KameradInnen dort herumlaufen konnten, nachdem sie zuvor schwitzend über zwei Stunden in einem Sonderzug der S-Bahn darauf warteten, daß die Bundespolizei endlich „die Gleise von demonstrierenden Zecken gesäubert“ (O-Ton Wöll auf „Altermedia“) hatte. Nun tun sie so, als seien sie die reinsten Friedensengelein.
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Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung: Friedberg, 7. August

7. Juli 2007 Frankfurt a.M (15) - NPD-Nazi Marcel WöllAm 7. August muß sich Marcel Wöll vor dem Friedberger Amtsgericht wegen Volksverhetzung verantworten. Wöll hatte im März vor dem Kreistag der Wetterau gefordert, die Zuschüsse zu Klassenfahrten in, so der „Nationale Sozialist“ und NPD-Landesvorsitzende wörtlich, „Stätten des sogenannten nationalsozialistischen Terrors“ (gemeint war unter anderem das KZ Auschwitz) zu streichen und solche Fahrten als „Gehirnwäsche“ für die SchülerInnen verunglimpft. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat deshalb wegen des Verdachts der Leugnung des Holocaust Anklage erhoben.
Die Anti-Nazi-Koordination ruft alle AntifaschistInnen dazu auf, vor dem Gerichtsgebäude und bei dem Prozess anwesend zu sein. Der Ort und die genaue Uhrzeit werden hier demnächst bekannt gegeben werden.

Weitere Informationen zu Marcel Wöll (NPD) hier.
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