Noch immer wächst täglich die Unterstützung der Anti-Nazi-Koordination gegen den Nazi-Aufmarsch

STOPPT NAZIS 7. Juli Ffm 100×116 Die Solidarität und Unterstützung des Aufrufs und des gemeinsamen Aktionskonzeptes der Anti-Nazi-Koordination weitet sich immer mehr aus. Bis quasi zum „letzten“ Tag erreichen uns entsprechende Erklärungen, neben vielen Einzelpersonen unterstützen uns jetzt u.a. auch der „Verein demokratischer Pharmazeuten und Pharmazeutinnen (VDPP)“ und die GRÜNE JUGEND im Main-Taunus-Kreis.
=> aktuelle Liste der vielen UnterstützerInnen

NPD und Hans Riebsamen (FAZ) im Gleichschritt

Die NPD hat Strafantrag gegen Hans Christoph Stoodt gestellt und fordert von der Polizei, ihn über das Wochenende einzusperren. So weit, so witzig.
Daß aber Hans Riebsamen einen Tag später fast wörtlich aus dieser Pressemitteilung der NPD in der FAZ zitiert, ohne dies kenntlich zu machen (!), dürfte allerdings neu sein.
Oder man ist dem bislang einfach nur nicht auf die Spur gekommen.
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NPD-Bundesvorsitzender Voigt appelliert an Polizei und fordert Unterbindungsgewahrsam für Hans Christoph Stoodt

NoNPDBis heute hat sich die NPD bezeichnenderweise weder in Hessen noch im Bund von einem Mobilisierungsvideo distanziert, in dem eine ihrer Aktivistinnen sich als „Nazi“ bezeichnet und mit einem Molotowcocktail hantiert. Titeleinblendung: „www.arbeit-statt-dividende.de“.

Der Bundesvorsitzende derselben Partei, deren hessischer Landesvorsitzender Marcel Wöll für eben diese Molli-Demonstration samt ihres Mottos politisch die Verantwortung trägt, wagt es, den Frankfurter Pfarrer und Sprecher der Anti-Nazi-Koordination, Dr. Hans Christoph Stoodt, ohne Angabe auch nur irgendeines haltbaren Grundes als „unfriedlich“ zu bezeichnen und zu fordern, die Polizei möge ihn in Unterbindungsgewahrsam nehmen.
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DIE LINKE fordert ein sofortiges Verbot der NPD-Demonstration

Die Stadtverordnetenfraktion DIE LINKE im Römer fordert heute in einem Antrag das sofortige Verbot der NPD-Demonstration am 7. Juli. Dazu die Presseerklärung der Fraktion DIE LINKE. im Römer:

Frankfurter Rundschau fordert: Der Aufmarsch muß ein Desaster werden!

707 Ffm Protest und Grenzen Georg Leppert FR Die Frankfurter Rundschau traut Anti-Nazi-Koordination und Antifa-Gruppen viel zu:Der Aufmarsch muss (…) zu einem Desaster für die Rechten werden. Die NPD darf danach keine Lust mehr haben, noch einmal nach Frankfurt zu kommen.“, so lautet ihre Hoffnung und ihr Auftrag an uns – ein Auftrag, der sich allerdings vornehmlich vor Ort erfüllen lassen wird.
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Zur Orientierung – Lageplan momentaner Sammelpunkte und Nazi-Aufmarsch

Ausgehend von der momentanen Lage gehen wir von einer Route der Nazis im Bereich Industriehof/Neue Börse (Frankfurt Hausen) aus, Aufmarschort der Nazis dürfte der Bereich P+R-Parkplatz unter der Breitenbachbrücke sein. Daher sind momentan unsere Sammelpunkte wie folgt (Karten, Lageplan):
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Mahnwache in unmittelbarer Nähe der Demoroute genehmigt

Das Frankfurter Ordnungsamt hat heute Vormittag die seit einigen Tagen angemeldete Mahnwache der SPD-Bockenheim in unmittelbarer Nähe des Nazi-Aufmarschortes genehmigt, aber zugleich auf massive Abgitterungen in Richtung Breitenbachbrücke hingewiesen.

Am Samtag mit dem Handy zur Blockade – immer gut informiert…

Seit heute ist es möglich, ständig die aktuellen Infos der Anti-Nazi-Koordination auf das Handy zu bekommen: WAP macht’s möglich. Das ist natürlich besonders am Samstag interessant: die Anti-Nazi-Korrespondenten vor Ort sehen, hören und senden alles! Und die Kollegen in der Info- und Lage-Zentrale bekommen ständig Nachrichten von allen Sammel-und Blockadepunkten und üben schon das Schnelltippen… Dank an Web- und WAP-Master! (ACHTUNG! noch Probebetrieb)

NPD unterläuft seit 48 Stunden die Demonstrationsauflagen: Innenstadt-Verkehrschaos am ersten Ferientag in Hessen befürchtet, Einzelhandel beunruhigt, Börse sauer, Behörden blind und taub?

Die NPD hat in erster Instanz ein Verfahren gegen die Stadt Frankfurt am Main verloren. Sie darf nach Beschluss des Verwaltungsgerichts Frankfurt vom 2. Juli nicht von 13 – 21 in der Innenstadt demonstrieren, sondern wurde in ein Stadtrandgebiet (Industriehof – Neue Börse) abgedrängt, wo sie nach dem Willen der Stadt von 9 – 12 Uhr in einem äußerst knapp bemessenen Käfig einmal rings um die Neue Börse laufen sollte, nun aber von 13 – 17 Uhr Zeit hat und eine weitere Straße dazu bekommen hat (welche es ist, bleibt Geheimnis des VG). Dagegen klagt die NPD vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Das Urteil ist für morgen vormittag zu erwarten (Aussage der Pressestelle des VGH). Seit nunmehr 48 Stunden wirbt die NPD-Homepage weiterhin für die Demonstration in Frankfurt so, als wäre der Frankfurter Hauptbahnhof um 13 Uhr der Abmarschpunkt. Das schafft Fakten!
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