Wir bitten die Verspätung zu entschuldigen *Wir bitten die Verspätung zu entschuldigen * Wir bitten die Verspätung zu entschuldigen *
Die Frankfurter Stadtregierung unter der Regentschaft von Petra Roth/CDU hatte allen BewohnerInnen und Schaulustigen für die Blockupy-Tage im Mai 2012 „über 2.000 Gewaltbereite“, also einen zu allem fähigen Schwarzen Block versprochen.
Am ersten Tag der Blockupy-Tage kam er nicht, die Stadtregierung bewies Irrsinn und begründete deren Abwesenheit mit der Anwesenheit von über 5.000 vermummten und schwerbewaffneten Polizisten.
Am nächsten Tag wurde von der Polizei das Banken- und Geschäftsviertel hermetisch abgeriegelt, um zu verhindern, dass dies Blockupy gelingt. Wieder wurden uns über 2.000 Gewaltbereite versprochen. Nun war selbst die FAZ ziemlich enttäuscht: »Von den ›2.000 Gewaltbereiten‹, deren Kommen von staatlicher Seite zugesichert worden war, keine Spur.« (FAS vom 20.5.2012).
Wieder warteten BewohnerInnen und Schaulustige vergeblich auf dieses schwarz-grüne Armageddon.
Es blieb noch der Samstag, der Tag, an dem die Demokratie einmal eine Ausnahme machte und ein Auge zudrückte: Es durfte demonstriert, ein letztes Mal gehofft, ein letztes Mal angekündigt werden: ›Wir müssen noch immer mit bis zu 2.000 Gewaltbereiten aus der linken Szene kalkulieren‹, ließ der Polizeisprecher das ungeduldige, leicht murrende Publikum wissen.
Dann waren die Blockupy-Tage vorbei und viele hochgesteckte Erwartungen blieben auf der Strecke. Wo blieb der Schwarze Block? Hatte er sich bei der Anfahrt verfahren? Hatte er zuviel Gepäck dabei? Hatte er etwas besseres zu tun?
Nun klärt sich alles auf:
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