… sind das Thema einer Infoveranstaltung, die aus gegebenem Anlass am 6. Juli, 19:30 Uhr im Saalabau Volkshaus Enkheim, Borsigallee 40 stattfindet. Veranstalter ist die autonome antifa [f], Unterstützer: ÖkoLinx-ARL
Autor: HCS
Resümee des EA Frankfurt zu Aktionen gegen Nazidemonstration in Bergen-Enkheim
Der EA Frankfurt hat seinen Bericht zur Nazidemonstration am 18.6.2011 in Bergen-Enkheim veröffentlicht, den wir nachfolgend dokumentieren:
Resümee des EA Frankfurt zu den Aktionen gegen die Nazidemonstration am 18.6.2011 in Bergen-Enkheim
Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Samstag die Demonstration von etwa 50 “autonomen Nationalisten” durch Bergen-Enkheim durchgesetzt. Antifaschistische GegendemonstrantInnen wurden von der Polizei durch Einkesselungen, Platzverweise und die weiträumige Absperrung der Naziroute daran gehindert, sich den Nazis massenhaft in den Weg zu stellen. Im Laufe des Tages wurden 20 AntifaschistInnen vorübergehend in Gewahrsam genommen, aber größtenteils direkt vor Ort wieder freigelassen.
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Kulturzentrum der Grauen Wölfe in Frankfurt-Griesheim
Das neue Kulturzentrum der „Türk Federasyon“ in Frankfurt-Griesheim, In der Schildwacht 15, ist nicht einfach nur die Niederlassung einer Organisation türkischstämmiger MigrantInnen. „Türk Federasyon“ ist der Name der Auslandsorganisation der Grauen Wölfe, einer rassistischen, extrem nationalistischen und antisemitischen Organisation türkischer Faschisten der MHP, auf deren Konto in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Morde an Linken, Gewerkschafter_innen, sowie Angehörigen nationaler Minderheiten in der Türkei wie Kurd_innen, Armenier_innen in der Türkei und außerhalb davon gehen. Die Größe des Objekts legt nahe, daß hier das neue Deutschland-Zentrum der Organisation entsteht, das zuvor eher deutlich zurückgezogen in der Friesstraße 2 (Bergen-Enkheim) zu finden war.
Aktueller SAT1-Regionalfensehbeitrag zum Zentrum in Frankfurt Griesheim hier:
SAT1-17:30live Hessen vom 17.01.2011 – Wird es in Frankfurt bald ein neues Zentrum der rechtsextremen türkischen Vereinigung „Graue Wölfe“ geben?

Die ANK hat vor, sich mit Ideologie, Politik und Praxis der Grauen Wölfe ausführlicher zu beschäftigen.
Auch heute galt in Bergen-Enkheim: ohne Polizeieinsatz – kein Nazi-Aufmarsch!
Schon früh am Morgen fanden sich über 100 AntifaschistInnen in Bergen-Enkheim ein [update: das war der Stand um 09:00 Uhr. Polizei und Presse geben die ziemlich realistische Zahl von 400 – 500 AntifaschistInnen für den Lauf des Tages an], um gegen einen Nazi-Aufmarsch zu mobilisieren, im Laufe des Vormittages stießen dann noch etliche GegendemonstrantInnen hinzu, unter ihnen ein verirrter Vertreter der Partei „Die Freiheit“. Dieser erhielt einen „antifaschistischen Platzverweis“ und wurde dann von der Polizei auf die richtige Seite, die der Nazis geleitet. Es wurden offenbar zahlreiche Platzverweise gegen antifaschistische GegendemonstrantInnen ausgesprochen. [update: die Polizie kesselte an mindestens zwei Stellen insgesamt etwa 100 AntifaschistInnen ein. Es kam zu erkennungsdienstlichen Behandlungen und Platzverweisen].
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18. Juni 2011, 12 Uhr: Naziaufmarsch in Bergen-Enkheim / Letzte Infos
Die Nazis der Bergen-Enkheimer Szene rufen zu einem Aufmarsch am Samstag, 18. Juni um 12 Uhr auf und mobilisieren dafr auf einer eigenen Homepage (http : //www . freiraum . fn-hessen . net/). Gegenstand ihrer Belästigung ist die Forderung: „Freiräume schaffen“.
Die Frankfurter AntifaschistInnen werden sich sicherlich bemühen, ihnen engstmögliche Grenzen zu ziehen. Die angekündigte Nazidemo wird bei der ANK und auch beim nächsten Treffen des Netzwerk Frankfurter AntifaschistInnen auf der Tagesordnung stehen. Achtet auf weitere Infos!
AKTUELLE INFOS:
- heute gibt es kein Infotelefon nur ein EA-Telefon, die Nummer vom Ermittlungs-Ausschuß lautet: XXXXXXXXXX
(bitte beachten, kein Infotelefon, nur EA-Nummer!) - aktuelle Infos via Netz auf Twitter und identi.ca mit Hashtag #ffm186:
Twitter #ffm186 und identi.ca #ffm186
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Wetzlar: Stadtverwaltung duldet Graue Wölfe beim Stadtfest – linke Gegenpräsenz unerwünscht
Der HR berichtet aus Wetzlar: ein für den kommenden Sonntag angekündigtes internationales Stadtfest muß ohne die Präsenz des Wetzlarer Bündnis gegen Rechts stattfinden. Das Festkomittee, in dem unter anderem die Grauen Wölfe aktiv sind, hat dafür gesorgt, daß gegen diese türkischen Rechtsextremisten antifaschistische Kritik auf dem Fest nicht stattfinden kann.
Ausrichter des Festes ist das Kulturamt der Stadt Wetzlar, die derzeit als „Modellregion für Integration“ gilt.

HR online 01.06.2011: Verfassungsschutz: Graue Wölfe unter Beobachtung
„Das Innenministerium hat zum ersten Mal die Grauen Wölfe in seinen Verfassungsschutzbericht aufgenommen. Wie sehr die türkischen Ultra-Nationalisten in Hessen schon Fuß gefasst haben, zeigt ein Beispiel aus Wetzlar.“
6. Juli: „Neonazistrukturen in Bergen-Enkheim und im Rhein-Main-Gebiet“
Eine Veranstaltung am 6. Juli, 19:30, Saalbau Volkshaus Enkheim, Borsigallee 40, wird über die seit einem knappen Jahr zunehmend aktive Nazistrukturen in Bergen-Enkheim sowie in der gesamten Region informieren. Gemeinsam sollen die vorliegenden Infos veröffentlicht und gemeinsame Handlungsperspektiven diskutiert werden. Personen des rechten Spektrums sind unerwünscht.
Netzwerk Frankfurter AntifaschistInnen
Aufbauend auf den gemeinsamen erfolgreichen Erfahrungen bei der Mobilisierung gegen den Dresdner Naziaufmarsch im Februar 2011 hat sich Netzwerk Frankfurter AntifaschistInnen zusammengefunden, um als nächstes den Gießener Naziaufmarsch am 16.7. zu verhindern. Auch die ANK ist mit dabei. Gemeinsam mit möglichst vielen AntifaschistInnen aus unterschiedlichen Spektren wollen wir in Gießen entschlossen auftreten und dabei die Gießener AntifaschistInnen unterstützen. Inzwischen gibt es auch eine eigene Homepage des Netzwerks.
Das Bündnis trifft im Vorfeld des 16.7. einmal pro Woche, jeweils Dienstags um 18 Uhr, das nächste Mal am 7. Juni, 18 Uhr im Raum K2 des Studierendenhauses der Universität.
Gedenkveranstaltung zum 18. Jahrestag des Mordanschlags von Solingen – Der „Hammering Man“ muss wieder auf den Hülya-Platz!
Am 29. Mai 2011 um 14.30 Uhr werden Bürger und Bürgerinnen sich auf dem Hülya-Platz in Bockenheim zusammenfinden, um der bei einem rassistischen Brandanschlag in Solingen ums Leben gekommenen Menschen zu gedenken und gegen jegliche Art rechtsextremer Handlungen, neonazistischer und faschistischer Hetze und Taten zu protestieren.Am 29. Mai 1993 wurde die aus der Türkei stammende Familie Genç Opfer eines Brandanschlages von vier jungen Deutschen, die größtenteils zur Skinhead-Szene gehörten. Zwei Frauen und drei Mädchen, darunter die 9jährige Hülya, starben. 14 weitere Familienmitglieder erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Der Solinger Anschlag war 1993 der Höhepunkt einer Welle fremdenfeindlicher und rassistischer Anschläge auf MigrantInnen in Deutschland. Im Jahr 1998 wurde in Bockenheim mit dem Namen „Hülya – Platz“ zum ersten Mal ein Platz nach einem Opfer von Neonazis benannt.
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Junge Nationaldemokraten – Nutznießer der Atomindustrie. Naziaufmarsch am 28. Mai in Wiesbaden angekündigt
Äußerst clever! Die Jungen Nationaldemokraten haben vorgestern Abend eine Demonstration in Wiesbaden angemeldet, die sie am morgigen 28. Mai durchführen wollen, angeblich ab 10 Uhr ab Hauptbahnhof.
An diesem Tag gibt es bekanntlich bundesweit in 21 Städten der BRD Anti-AKW-Demonstrationen, darunter auch in Mainz, Mannheim und Frankfurt – da wird es, so dachten wohl die Jungfaschisten, vielleicht endlich einmal möglich sein, ungestört zu demonstrieren.
Und zwar „gegen die Jugendkriminalität“ – die von MigrantInnen wohlgemerkt.
Ihre eigene meinen die JNler natürlich nicht, obwohl es da allein aus unserer erweiterten Region viele Beispiele gäbe: Wöll, Söder, Völkel, Übelacker, Matthes, Babic, Schnippkoweit, der Schlitzer von Echzell usw.usf.
So segeln die Nazis wie bestellt im Windschatten der Atomindustrie und profitieren davon, daß alle anständigen Menschen am morgigen 28. Mai etwas Sinnvolleres zu tun haben, als erneut nach den Rechten zu sehen.
