Antisemitismus im Blick: Deutschland und Frankreich

2008-05-ffm-antisemitismus-in-deutschland-frankreichDas „Forum France et Monde Francophone“ lädt am 16. Mai 2008 zu folgender Veranstaltung ein:
(Das Veranstaltungsplakat als PDF-Datei)

Antisemitismus im Blick: Deutschland und Frankreich

Regards croisés sur l’antisémitisme en France et en Allemagne

  • Freitag, 16. Mai 2008
  • Johann Wolfgang Goethe-Universität – Campus Westend
    Grüneburgplatz 1, Casino am IG Farben-Haus, Raum 823
  • Themenkreise:
    – Antisemitismus und Geschichte
    – Antisemitismus und Immigration
    – Antisemitismus und Erziehung

Veranstalter: Institut für Romanische Sprachen und Literaturen
mit dem Institut Français Frankfurt und dem Fritz Bauer Institut
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„Gruppe Morgenthau“

Eine subversive kleine Fraktion aus der Redaktion des Satiremagazins „Harry S. Truman“ hat, möglicherweise undercover gesponsort vom „Zentralverband der Schwäbischen Häuslebauer“, einen Spaßguerilla-Coup gelandet und unter dem an sich ja ehrwürdigen Pseudo-Namen „Gruppe Morgenthau“ einen konsequent gegen jegliche islamischen Umtriebe gerichteten Internet-Text lanciert, den wir keinem vorenthalten wollen. Er soll angeblich am morgigen Tag bei der von vielen schon mit gespannter Ungeduld erwarteten revolutionären „Veranstaltung für die alsbaldige nukleare Bombardierung des Iran durch die Kräfte des Friedens und der Freiheit – wipe them off, let’s roll!“ immerhin wenigstens eine einleitende Rolle spielen dürfen. Weiterlesen „„Gruppe Morgenthau““

Evangelische Kirchen veröffentlichen Erklärung gegen Neonazis zum 8. Mai

brille putzen ekd gegen rechtsextremismusDie „Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland“ (EKM) hat zum 8. Mai eine Erklärung gegen Neonazis veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: Weiterlesen „Evangelische Kirchen veröffentlichen Erklärung gegen Neonazis zum 8. Mai“

Ständig neue Artikel auf dem ANK-Blog …

rss-feed… wie soll ich denn da auf dem Laufenden bleiben?? Wer keine Zeit und / oder keine Lust hat, täglich nach neuen Texten auf unserer Homepage zu schauen, aber trotzdem gerne wissen möchte, was es hier Neues gibt, braucht nicht zu verzweifeln: einfach auf der Homepage ganz unten rechts unter der Überschrift „Meta“ anklicken: „Artikel als RSS„. Bei der dann folgenden Frage, ob man die Nachrichtenüberschriften dieser Homepage abonnieren möchte, auf „OK“ klicken. Und ab dann kann man im jeweils eigenen Internet-Browser unter dem Menüpunkt „Feeds“ jederzeit mit einem Blick sehen, was es bei uns wieder Neues gibt und selbst entscheiden, ob man das wirklich lesen möchte. Viel Spaß!
UPDATE – Ergänzung: Weiterlesen „Ständig neue Artikel auf dem ANK-Blog …“

29. Mai: Rolf Becker liest das „Manifest“

junge Welt, 29.4.08) Seit kurzem gibt es in Frankfurt am Main wieder eine Marxistische Abendschule (MASCH). Eine der ersten Frankfurter Veranstaltungen dieser inzwischen an verschiedenen Orten wiedergegründeten Institution mit großer Tradition ist eine Lesung des „Manifest der Kommunistischen Partei“ von Karl Marx und Friedrich Engels. Es liest der Hamburger Antifaschist, Gewerkschafter und Schauspieler Rolf Becker, der zu den AktivistInnen gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Hamburg gehörte. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 29. Mai, 19 Uhr im DGB-Haus statt.

10. Mai: 75 Jahre Bücherverbrennung auf dem Römerberg / Aufruf und UnterstützerInnenliste

ffm roemerberg gedenktafel buecherverbrennung Der Aufruf für Veranstaltung zum Gedenken an den 75. Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Römerberg (10. Mai 1933) ist nun veröffentlicht worden. Sie beginnt am 10. Mai um 14.30 in der Mertonstraße (Uni Frankfurt). Es schließt sich ein Gedenkgang auf den Römerberg an. Dort wird es Redebeiträge (bisher vorgesehen: VVN, DGB, Anti-Nazi-Koordination) und Lesungen geben. Die UnterstützerInnenliste ist breiter geworden und umfasst nun: Anti-Nazi-Koordination, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Buchmesse Frankfurt, DGB Region Rhein-Main-Frankfurt, Hessischer Literaurrat, Hessisches Literaturforum, Jüdische Gemeinde Frankfurt, Literaturstadt Frankfurt, Romanfabrik, Stadt Frankfurt – OB Petra Roth, VVN, VS Hessen. Weitere UnterstützerInnen sind angefragt. Text des Aufrufs, den die Anti-Nazi-Koordination trotz Bedenken (exklusiver Gebrauch der männlichen Sprachformen im Aufruf, völliges Fehlen jeden aktuellen Bezugs) unterstützt: Weiterlesen „10. Mai: 75 Jahre Bücherverbrennung auf dem Römerberg / Aufruf und UnterstützerInnenliste“

Wenn die Erinnerung nicht in die verteidigenswerte Gegenwart passt…

Memories - 1968 in Frankfurt a.M. 01 Auch die schwarz-grüne Stadtregierung in Frankfurt gehört selbstverständlich zu jenen, die sich ›68‹ in ihr Portfolio gelegt haben. Anläßlich des 40-jährigen Jubiläums der ›68er‹ präsentiert das Historische Museum die Ausstellung ›Die 68er. Kurzer Sommer – lange Wirkung‹. Zum Warm-up für Journalisten lud das Presse- und Informationsamt Frankfurt für den 28.4.2008 zu einer Tagesveranstaltung ein:
The times they are changin‘ – Die 68er ins Museum? Weiterlesen „Wenn die Erinnerung nicht in die verteidigenswerte Gegenwart passt…“

NS-Geschichtsrevisionist Olaf Rose will am 31. Mai in Wiesbaden referieren

Die NPD Wiesbaden-Taunus unter Führung von Mario Matthes (Kameradschaft NaSo Bingen-Mainz, Stellvertretender hessischer NPD-Landesvorsitzender) will am 31. Mai in Mainz-Kastel erneut eine Veranstaltung durchführen. Referent ist der bekannte Geschichtsrevisionist und Mitarbeiter der sächsischen NPD-Landtagsfraktion Dr. Olaf Rose (Foto). Er ist unter anderem durch ein Referat zum 8. Mai 1945 hervorgetreten, das er am 2007 in Berlin hielt – Titel: „Gestern eine Niederlage, morgen ein Sieg!“. Schöner kann man die selbstdokumentierte NS-Kontinuität der NPD schlecht unter Beweis stellen. Die Wiesbadener Behörden haben damit aber offenbar kein Problem. Das „Wiesbadener Bündnis gegen Rechts“ ruft zur Verhinderung des Rose-Auftritts auf.

NPD „distanziert“ sich trotz Teilnahme ranghoher Parteimitglieder halbherzig vom Verhalten der Nazis in Hamburg am 1. Mai

Der Bundesvorstandssprecher der NPD, Beier, hat sich geweigert, zum Verhalten der Nazi-DemonstrantInnen rund um die von Christian Worch angemeldete Hamburger Nazi-Demonstration am 1. Mai Stellung zu nehmen. Dies sei keine NPD-Veranstaltung gewesen, darum auch nicht von ihm zu kommentieren. Das ist falsch. Die Demonstration wurde vom Hamburger Landesverband der NPD und den Hamburger JN untersützt, an ihr nahm auch das NPD-Bundesvorstandsmitglied Thomas „Steiner“ Wulf teil und NPD-Landeschef Jürgen Rieger war sogar Kundgebungsredner. Dokumente von NPD-Blog.info, Panorama, ARD.

Systemveränderer? CDU plant „Nationalen Sicherheitsrat“ und Veränderungen des Grundgesetzes „in wesentlichen Teilen“

Die am Wochenende bekannt gewordenen Vorschläge der CDU, im Bundeskanzleramt einen „Nationalen Sicherheitsrat“ der Bundesrepublik einzurichten, ist nur mit, so die hinter dem CDU-Vorschlag stehenden Sicherheits-Think-Tanks, Veränderungen des Grundgesetzes „in wesentlichen Teilen“ zu haben: endgültige Aufhebung der Trennung von polizeilicher und militärischer Arbeit, Aufhebung der (nach den Erfahrungen mit der Gestapo nach 1945 verfassungsrechtlich bindend vorgeschriebenen) Trennung geheimdienstlicher und polizeilicher Aufgaben, Schwächung der parlamentarischen Kontrolle über weite Bereiche der Sicherheitsexekutive. Das ist der Weg in den präventiven Sicherheitsstaat, vor dem bereits seit längerem gewarnt wird, der Weg in den „Notstand der Republik“ – ausführliche Einschätzung bei „German Foreign Policy„. Gemessen an diesem Ziel ist der Frankfurter Sicherheitsdezernent Volker „Kartätschenprinz“ Stein ein Politiker auf der Höhe der Zeit. Für die antifaschistische Bewegung des Landes stellen sich damit möglicherweise neue Aufgaben auf diesem Feld. Denn mit den nun veröffentlichten CDU-Vorschlägen gewinnt eine Strategie deutlicher Konturen, den Staatsapparat für militärische Eingriffe im Inneren sowie polizeiliche Tätigkeiten im Äußeren umzubauen, zivile und militrische Verwaltungsstrukturen gegenseitig zu durchdringen. Das Ziel ist ein von Deutschland geführtes imperialistisches Zentrum Europa. Dafür müssen auch die Sicherheitsoraussetzungen stimmen – und daran wird unter Hochdruck gearbeitet (vgl. dazu Referat zum 8. Mai 2007).