Diskussionsveranstaltung des Römerbergbündnis zur Veranstaltungs- und Demonstrationspolitik der extremen Rechten

Unter dem Titel: „Veranstaltungs- und Demonstrationspolitik der extremen Rechten: in neuer Weise öffentlich präsent“ veranstaltet das Frankfurter Römerbergbündnis eine Diskussion mit dem Marburger Erziehungswissenschaftler Professor Dr. Benno Hafeneger am Montag, 26. November, 18 Uhr im Tagungshotel Spenerhaus, Dominikanergasse 5, 60311 Frankfurt. Die Anti-Nazi-Koordination wird mit einigen Mitgliedern präsent sein. Wir empfehlen: Hingehen, mitdiskutieren! Näheres, Kontaktadresse für Anmeldung: Weiterlesen „Diskussionsveranstaltung des Römerbergbündnis zur Veranstaltungs- und Demonstrationspolitik der extremen Rechten“

Mahnwache zur Pogromnacht vom 9.11.1938

Die Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer mit Sitz in Münzenberg, die auch im Wetterauer Bündnis gegen Rechts engagiert ist, veranstaltet eine Gedenkfeier um 18 Uhr am Gedenkstein in der Wetzlarer Straße in Butzbach. Um 19 Uhr geht es im Museum in der Färbgasse weiter. Dort gibt es unter anderem ein Gespräch mit dem Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden Felix Kolmer zum Thema „Die Beziehungen der Tschechen und Deutschen im 2. Weltkrieg“. (Antifa-BI)
In Frankfurt ist am 9.11. der „Zug der Erinnerung“ noch bis um ca. 13.00 Uhr am Mainkai/Nähe Eiserner Steg zu besichtigen.
[Update]: NPD kündigt für den 9. November einen Fackelmarsch durch Philippstal/Vacha an, Aufruf zu Gegenaktionen: Weiterlesen „Mahnwache zur Pogromnacht vom 9.11.1938“

NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise: Nazimusik, MP und Maschinengewehr im Keller

Die Polizei hat nach einer Meldung der TAZ im Zug einer Hausdurchsuchung bei NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise nicht nur Tausende von Exemplaren einer NPD-Werbe-CD (sogenannte „Schulhof-CD“) sowie weiterer Nazi-CDs (zB. „Kommando Freisler – Geheime Reichssache„), sondern auch eine Maschinenpistole, eine Pistole und ein Maschinengewehr sichergestellt. Bereits früher war Heise wegen Waffengeschäften mit ausgemusterten Aurüstungsgegenständern der Bundespolizei aufgefallen (Spiegel-Online). Es wäre spannend zu erfahren, was wohl im Keller von Marcel Wölls „Nationaler Wohngemeinschaft“ in Butzbach-Hochweisel zum Vorschein käme, wenn man da mal richtig nachschauen würde …

Schutz und Schirm: Innenminister Volker Bouffier und die NPD

Der hessische Innenminister Volker Bouffier (CDU) hat sich gegen ein NPD-Verbot ausgesprochen. Verbote nützten nichts, man müsse sich mit der NPD vielmehr politisch auseinandersetzen. Außerdem müsse man dann ja die V-Leute des Inlandsgeheimdienstes „Verfassungsschutz“ aus den NPD-Führungsebenen zurückziehen. Das gehe nicht.
Wie Bouffiers Vorstellungen von einer solchen politischen Auseinandersetzung aussehen, verstehen wir nicht so ganz. Weiterlesen „Schutz und Schirm: Innenminister Volker Bouffier und die NPD“

8. November, 11 Uhr: Zug der Erinnerung – was die Bahn nicht zeigen wollte

Am 8. November um 11:00 Uhr wird der „Zug der Erinnerung“ auf Gleis 1a im Frankfurter Hauptbahnhof einfahren. Dort wird die Ausstellung „Zug der Erinnerung“ eröffnet und kann bis etwa 12:30 Uhr besichtigt werden. In der Ausstellung werden Biografien ermordeter Kinder und Jugendlicher aus aus Polen, der früheren UdSSR, Norwegen, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Griechenland gezeigt. Außerdem wird die Rolle der Reichsbahn bei den Deportationen thematisiert. Nach der Eröffnung wird die Ausstellung dann am 8. November von 15:00 -20:00 Uhr und am 9. November von 8:00 – 13:00 Uhr am Mainkai in der Nähe des Eisernen Steg zu sehen sein.
Der Zug der Erinnerung war aus der Initiative 11.000 Kinder hervorgegangen. Diese hatte versucht, eine Ausstellung der Söhne und Töchter der Deportierten aus Frankreich auch in deutschen Bahnhöfen zu zeigen, war aber am hartnäckigen Widerstand der Bahn gescheitert. In Frankfurt hatte es zuletzt am 27. Januar 2007 im Hauptbahnhof eine Kundgebung zugunsten der Ausstellung gegeben.

Frankfurter NPD im Paranoia-Anfall

NoNPD In der NPD läuft bekanntlich ganz wie bei ihren historischen Vorbildern nix ohne Führer. Darum zermartert man sich wohl dort das Hirn: wer „führt“ die Anti-Nazi-Koordination?? Die Antwort findet Geistesriese Jörg „Werwolf“ Krebs schnell: das kann nur der Magistrat sein! Das funktioniert nach der folgenden Logik: Weiterlesen „Frankfurter NPD im Paranoia-Anfall“

„Die tödlichen Schüsse an der Startbahn West“ – Eine szenische Lesung, die durch die Nacht des 2.11.1987 und durch die 80er Jahre führt

Am Freitag, 2. 11. 2007, 20 Uhr, stellt Wolf Wetzel im Bürgerhaus Bornheim Teile seines demnächst erscheinenden Buches über die Ereignisse des 2. November 1987 vor. Dies ist ist der 20. Jahrestag eines Ereignisses, das als Novum in die Geschichte sozialer Bewegungen eingehen sollte: Im Verlauf einer Nachtaktion an der Startbahn West, an der sich ca. 400 StartbahngegnerInnen beteiligten, wurden tödliche Schüsse auf Polizeibeamte abgegeben. Was war tatsächlich passiert? Wie konnte es dazu kommen? Weiterlesen „„Die tödlichen Schüsse an der Startbahn West“ – Eine szenische Lesung, die durch die Nacht des 2.11.1987 und durch die 80er Jahre führt“

„Dann fangen wir von vorne an!“ – ein Film über Theodor Bergmann. (Über)Leben eines kritischen Kommunisten im 20. Jahrhundert (Deutschland 2007) mit Theodor Bergmann

Theodor Bergmann FilmDienstag, den 30.10., Mainz, 20:00 Uhr Haus Mainusch, Filmabend und Diskussions- veranstaltung.
Theodor Bergmann, heute 91 Jahre alt, wird an diesem Abend anwesend sein, um persönlich über sein bewegtes kämpferisches Leben zu berichten, und auf Nachfragen zu antworten.
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Laut gegen Nazis: „Wer keine Angst vor dem Vierteilen hat, zieht den Kaiser vom Pferd.“

Hier ein Erlebnisbericht von der lautstarken Lautsprecheraktion aus dem Studentenwohnheim Ludwig-Landmann-Straße gegen die NPD-Demonstration vom 20. Oktober: Weiterlesen „Laut gegen Nazis: „Wer keine Angst vor dem Vierteilen hat, zieht den Kaiser vom Pferd.““

Vermummte Nazis – kein Problem! Vermummte AntifaschistInnen: Zugriff!

20.10. Frankfurt a.M. (71) - Anti-NPD-Nazi-Proteste 20.10. Frankfurt a.M. (69) - Anti-NPD-Nazi-Proteste
20.10. Frankfurt a.M. (70) - Anti-NPD-Nazi-Proteste 20.10. Frankfurt a.M. (68) - Anti-NPD-Nazi-Proteste
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Frankfurt, 20.Oktober, Paul-Zenger-Straße, ca. 12.30 Uhr: an einer Polizeiabsperrung in Hausen / Paul-Dessauer-Haus stürmen plötzlich mit Helm und Schutzweste bewaffnete PolizistInnen über die Absperrung und greifen aus einer Gruppe von etwa 100 AntifaschistInnen einen heraus. Es kommt zum Handgemenge, es fliegen ein Ei und mehrere Kastanien. Mehrere Personen werden festgenommen und erst Stunden später wieder freigelassen, etliche DemonstrantInnen körperlich angegriffen. Begründung für den Angriff: Vermummung.
Frankfurt, 20. Oktober, NPD-Demonstrationsroute: mehrere vermummte NPD-Demonstranten demonstrieren völlig unbehelligt.
Die Polizei greift nicht ein – und positioniert sich damit, wie schon am 7. Juli, politisch völlig eindeutig. In Frankfurt gilt das sogenannte Vermummungsverbot offenbar nur für bestimmte DemonstrantInnen.