Einen umfangreichen Bericht über den „Antifaschistischen Protest in Frankfurt/Main“ am 7. Juli mit Texten, Fotos und Video hat das „Autonome Medienkollektiv Freiburg“ auf Indymedia veröffentlicht, der auch an die Vorgeschichte antifaschsitischen Protestes in Frankfurt und an Günther Saré erinnert, der am 28. September 1985 an einer Kundgebung gegen die NPD im Frankfurter Gallusviertel teilnahm und dabei von einem Wasserwerfer der Polizei an der Ecke Hufnagelstraße/ Frankenallee überrollt und getötet wurde.
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Kategorie: 7. Juli Frankfurt Nazifrei!
Sicherheitsdezernent Boris Rhein (CDU) im Alkoholtest nach Beleidigung in Rödelheimer Bürgersprechstunde
Es gibt Meldungen, die müssen wir erst ganz genau nachrecherchieren, bevor wir sie weiterverbreiten. Sie sind gleichsam zu schön, um ungeprüft wahr sein zu können. Diese hier haben wir besonders überprüft: Der Sicherheitsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Boris Rhein, hat sich offensichtlich nach einer Beleidigung gegen einen Rödelheimer Bürger („Idiot!“), der nichts weiter getan hatte, als sein Sicherheitskonzept für den 7. Juli zu hinterfragen, einem polizeilichen Alkoholtest unterziehen müssen.
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Augenzeugenbericht zur Situation am Industriehof/Fischstein am 7. Juli
Ein ausführlicher und nachdenklicher stimmender Augenzeugenbericht erreicht uns heute, der die Situation der Anti-Nazi-DemonstrantInnen am 7. Juli am Industriehof/Fischstein beschreibt. Es wird von Polizeigewalt gegen die friedlich Demonstrierenden berichtet, vom Wasserwerfereinsatz und antisemitischen Hetzparolen:
„…Die Aktionen am Industriehof bewiesen mir wiederholt, was deren Ziel war: Reinprügeln, um die Gegner abzudrängen. Sinnlos provozieren um Gewaltbilder für die Presse zu kriegen. Neben uns liefen vermummte Nazis, begleitet von einem losen Polizeispalier. Sie waren zum Teil komplett vermummt und attackierten einmal sogar die Polizisten. Ich hatte Angst, sie könnten durchbrechen… Sprüche wie: „Von Ost bis West: Tod der Judenpest“ (wurde mir berichtet) sowie „BRD, Judenstaat, wir haben Dich zum Kotzen satt“ (habe ich selbst gehört), waren zu hören. Kein Grund für die zur genügend vorhandene Polizei, auch nur einen Versuch zu unternehmen, diese Demonstration aufzulösen. …“
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Lob von den Nazis: Wöll dankt der Polizei
Marcel Wöll heute lobend zum Vorgehen der Polizei der NPD gegenüber: Weiterlesen „Lob von den Nazis: Wöll dankt der Polizei“
Rücktritt gefordert: Frankfurter Polizeipräsident Dr. Thiel leugnet öffentlich vermummten Block auf NPD Demo – Anmelder Wöll (NPD) bestätigt und begründet öffentlich dessen Existenz
Gestern abend leugnet Dr. Achim Thiel im „Hessenjournal“ die Existenz Vermummter im Demonstrationszug der NPD am 7. Juli – heute bestätigt Marcel Wöll (NPD) genau diesen Sachverhalt. Währenddessen kommen weitere Volksverhetzungen während der Demonstration ans Tageslicht. Die Anti-Nazi-Koordination fordert deshalb den sofortigen Rücktritt des Polizeipräsidenten.. Weiterlesen „Rücktritt gefordert: Frankfurter Polizeipräsident Dr. Thiel leugnet öffentlich vermummten Block auf NPD Demo – Anmelder Wöll (NPD) bestätigt und begründet öffentlich dessen Existenz“
Polizei, Lügen, Videos – Fragen über Fragen zu einem absurden Polizeikonzept am 7. Juli
Polizeipräsident Dr. Achim Thiel ist mit sich und der Welt zufrieden. „Ich bin zufrieden mit der Konzeption, die wir hatten, und ich bin dem Vorbereitungsstab dankbar, der monatelang diesen Einsatz vorbereitet hat.“ (FAZ, 9. Juli, S. 29). Wir halten sein 20 Millionen Euro teures Sicherheitskonzept für absurd, gemessen an den Auflagen des Verwaltungsgerichtshofs Kassel vom 6. Juli. Die Durchführung dieses Konzepts war, so der Ermittlungsausschuß in einer ersten Stellungnahme vom 8. Juli, stellenweise offenkundig rechtswidrig (TV-Aussage im Hessenjournal). Und nicht nur wir werfen Herrn Dr. Thiel vor, vor und nach dem 7. Juli an einer Reihe von Punkten nachweislich nicht die Wahrheit gesagt zu haben: Weiterlesen „Polizei, Lügen, Videos – Fragen über Fragen zu einem absurden Polizeikonzept am 7. Juli“
Zweierlei Maß der Polizeiführung: Nazi-Hetzparolen und unzulässige Gewahrsamnahme von jugendlichen GegendemonstrantInnen
Radio-Interview zu den Anti-Nazi-Protesten und Aktionen am 7. Juli in Frankfurt
Am Montag, 09.07.2007, führte Radio Corax (Halle) ein ausführliches Radio-Interview (ca. 17 Minuten) mit Katinka Poensgen aus dem SprecherInnenkreis der Anti-Nazi-Koordination zur „Antifa-Demo gegen Naziaufmarsch in Frankfurt am Main“ und „über die Geschehnisse vor Ort“ am 7. Juli. Das Interview kann im Internet im Online-Stream (mp3) angehört werden und steht auch als Download (mp3, ca 24 MB) zur Verfügung.
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Die NPD, der Molotow-Cocktail, die Polizei und die FAZ
Die Frankfurter Polizei und ein Teil der Medien, allen voran die FAZ, äußerte ohne Grund und Beweis wenige Tage vor dem NPD-Aufmarsch am 7. Juli einen üblen Verdacht. Demzufolge hätte „die Antifa“ selber einen Videoclip ins Netz gestellt, in dem eine lispelnde NPD-Aktivistin mit einem Molotow-Cocktail hantiert. Dieser Verdacht wurde auch von Polizeisprecher Linker in die Öffentlichkeit getragen – objektiv ein Entlastungsangriff zugunsten der NPD. Nun dürfte er denen, die ihn nach angeblicher „Antifa-Gewalt“ hechelnd äußerten, auf die eigenen Füße fallen.
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Radio X – Livemitschnitt mit Augenzeugin-Bericht vom 7. Juli über Nazi-Hetze und Nazi-Vermummung
„Dissi“ hat einen Livemitschnitt von Radio X vom 7. Juli (ganz klassisch „per Hand“ erstellt) in sein Blog dissidenz.olifani.de gestellt, dort kann der Bericht online im Stream unter dem Titel „nazi-demo: gepöbel gegen ‚judenstaat brd'“ (mp3-Datei) angehört werden.

