respe!ct – Gründung einer Frankfurter Anti-Diskriminierungs-Initative beabsichtigt

respect - respe!ctIn Frankfurt soll demnächst eine Anti-Diskriminierungs-Initiative gegründet werden. Dazu heißt es in einem Aufruf an interessierte Gruppen und Personen, es solle bei einem Treffen ausgelotet werden, „wie die Situation in Frankfurt aussieht und welche Vorstellungen Gruppen und Personen sehen, in Frankfurt mit „respe!ct“ ein unabhängiges „Kompetenzzentrum“ zur Antidiskriminierungsarbeit aufzubauen„. Das angekündigte Treffen findet am Mittwoch, 28. Mai, 19:30 im Bürgerhaus Bornheim statt. Die Anti-Nazi-Koordination wird gerade auch auf dem Hintergrund ihrer derzeitigen Kampagne gegen die zunehmende Polizeirepression beraten, ob und wie sie sich an der Initiative beteiligt. Aufruf: Weiterlesen „respe!ct – Gründung einer Frankfurter Anti-Diskriminierungs-Initative beabsichtigt“

Rap gegen Rassismus: Breaks Mics & Stylez

Musikvideo Rassismus - Breaks Mics & Stylez

Die Maintaler Rapper „Breaks Mics & Stylez“ haben uns auf ihr aktuelles Musikvideo mit dem Titel „Rassismus“ aufmerksam gemacht. Diesen Hinweis greifen wir gerne auf und verweisen hier auf das Video im Internet, einfach mal anklicken und reinhören. Homepage der Band:
www.breaksmicsstylez.de

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Beziehunglosigkeit als Politikform – Kritik und Selbstkritik einer Demonstration gegen Polizeirepression

Der politische Sieger der gegen zunehmende Polizeirepression gerichteten Kampagne „Keine Freunde – keine Helfer“ steht fest: die Polizei. Das ist vor allem das Ergebnis einer Demonstration am vergangenen Samstag, deren äußere Form im krassen Widerspruch zu ihrem Inhalt stand und die durch eine anscheinend auch beabsichtigte komplette Beziehungslosigkeit zur Bevölkerung glänzte, der man ja eigentlich etwas demonstrieren wollte. So gesehen ist der Tenor einer niederschmetternden Kritik der Demonstration im Bericht der Frankfurter Rundschau abgesehen von der einen oder anderen Wortwahl völlig berechtigt. Für die Anti-Nazi-Koordination, die diese Demonstration unterstützte, muß das vor allem Grund zu Selbstkritik sein: Weiterlesen „Beziehunglosigkeit als Politikform – Kritik und Selbstkritik einer Demonstration gegen Polizeirepression“

FAZ und Polizei grummeln im Vorfeld einer Demonstration gegen Polizeirepression

keine freunde keine helfer demo ffm 2008 Was macht die Polizei, wenn eine Demonstration gegen Polizeirepression angemeldet wird? Eine spannende Frage, auf die es am kommenden Samstag ab 16 Uhr, Frankfurt Bornheim-Mitte, eine allen sichtbare Antwort geben wird. Erinnern wir uns: am 7. Juli riefen etwa 600 Nazis, davon etwa 150 mit Basecaps, Schals, Sonnenbrillen unkenntlich gemacht, also „vermummt“, und außerdem, wie Bilder zB. in BILD bewiesen, mit gepolsterten Handschuhen „passiv bewaffnet“, unter dem Schutz der anwesenden etwa 8000 PolizeibeamtInnen: „BRD, Judenstaat, wir haben dich zum Kotzen satt!“ oder auch „Gegen Demokraten helfen nur Granaten!“ (und noch einiges andere). Die Staatsanwaltschaft Frankfurt erklärte dies alles in einem Gespräch in der Staatsschutzabteilung der Frankfurter Polizei am 18. Oktober 2007 für „nicht strafbar„. Das von den Nazis geklaute Original des oben zuerst genannten Sprechchores dürfte allgemein bekannt sein. Mal sehen, wie die Polizei sich verhält, wenn, was ja denkbar wäre, zum Beispiel nicht die oben zitierte Naziversion, sondern dieses Original gerufen werden sollte, in der nicht, wie in Frankfurt offenbar staatsanwaltschaftlich erlaubt, „die Juden“, sondern Polizei und Staat, wie es sonst immer heißt, „verunglimpft“ werden! Pressemitteilung der Veranstalter der Demonstration am kommenden Samstag: Weiterlesen „FAZ und Polizei grummeln im Vorfeld einer Demonstration gegen Polizeirepression“

Seitenblick: China – Tibet

Der derzeit alles beherrschende öffentliche Konflikt um die Olympischen Spiele, die Situation in der VR China und Tibet ist an sich kein Gegenstand für die Arbeit der Anti-Nazi-Koordination. Trotzdem werden wir bisweilen aufgefordert, uns dazu zu äußern. Etwa so: „habt Ihr eigentlich schon was an Aktionen gegen den Chinesischen Terror in Tibet geplant???„. Haben wir nicht. Denn wir sind ein Aktionsbündnis zur Verhinderung von Nazi-Auftritten in Frankfurt. Aber dem allgemeinen „Verhindert den Fackellauf!“-Hype kann man ja schlecht entgehen – und auch wir lesen Zeitung. Da findet sich so mancherlei: Weiterlesen „Seitenblick: China – Tibet“

Prozesse gegen AntifaschistInnen – Solidarität statt Entsolidarisierung!

Nach den Aktionen gegen die Nazidemonstration am 7. Juli kommt es derzeit zu Prozessen gegen AntifaschistInnen. Hier ist Solidarität angesagt! Kommt zu den Prozessen!
Bedauerlicherweise kam es unmittelbar vor der Veranstaltung der Jugendantifa „Was tun wenn´s knüppelt?“ am 8. April 2008 in den Räumen des „Instituts für vergleichende Irrelevanz“ (IvI) zu einem unverständlichen Fall unsolidarischen Verhaltens: VertreterInnen des IvI-Plenums stellten eine Aktivistin der Rödelheimer Blockadegruppe des 7. Juli vor die Alternative, entweder ihr Palästinensertuch abzulegen oder die Veranstaltung zu verlassen. Das gipfelte in der Aussage, sie könne das Tuch doch ruhig vom Hals nehmen, so kalt sei es ja nicht im Raum… Die Aktivistin, die selber als Antifaschistin gerichtlich angeklagt ist, verließ daraufhin die Veranstaltung noch vor deren Beginn. Offensichtlich ist manchen im IvI ein ihnen politisch mißliebiges Stück karierter Stoff wichtig genug, um sich von einer vor Gericht gestellten aktiven Antifaschistin zu distanzieren.
Statt eines solchen Verhaltens wäre es besser, sich auch trotz unterschiedlichen Ansichten zu anderen Fragen als AntifaschistInnen nicht gegenseitig in den Rücken zu fallen. Oder wollen die VertreterInnen das IvI allen Ernstes behaupten, wer ein ein Palästinensertuch trage, können nicht antifaschistisch denken, empfinden und handeln?
Es sind derzeit drei Prozesse gegen AktivistInnen des 7. Juli 207 terminiert, die sich auf Vorwürfe wie Widerstand gegen die Staatsgewalt und versuchte Körperverletzung beziehen. Weitere Infos, Prozeßtermine, Spendenkonto:
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Marcel Wöll: Abgang vom hessischen NPD-Landesvorsitz. Nachfolger: Jörg Krebs

Frankfurt. NPD wählt Jörg Krebs zum neuen Landesvorsitzenden
Die rechtsextreme NPD hat den 33 Jahre alten Jörg Krebs zum neuen Landesvorsitzenden in Hessen gewählt. Krebs, der Stadtverordneter in Frankfurt ist, tritt an die Stelle von Marcel Wöll (Butzbach). Dieser habe am Sonntag beim Landesparteitag „aus privaten Gründen“ auf eine erneute Kandidatur für den Landesvorsitz verzichtet und seinen bisherigen Stellvertreter vorgeschlagen, teilte die Partei heute in Frankfurt mit. Primär-Ziel der hessischen NPD ist nach den Worten von Krebs die Vorbereitung der Kommunalwahl 2011 (!), bei der die Partei in möglichst vielen Kommunen vertreten sein wolle. Gegen Wöll ist vor Gericht noch ein Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung anhängig.
(Quelle: dpa, 7.4.2008). Die weiteren Mitglieder im NPD-Landesvorstand sind: Weiterlesen „Marcel Wöll: Abgang vom hessischen NPD-Landesvorsitz. Nachfolger: Jörg Krebs“