Wem keine Argumente mehr einfallen, der verleumdet. So hält es auch die Bürgerinitiative gegen den Moscheebau in Hausen, die auf ihrer Homepage behauptet, die Anti-Nazi-Koordination und deren Sprecher Pfarrer Dr. Hans Christoph Stoodt persönlich sei für eine Plakatklebeaktion „Koffer packen – verpißt Euch!“ verantwortlich.
Dazu stellen wir fest: mit dieser Aktion haben wir nichts zu tun. Die Anti-Nazi-Koordination hat sie weder geplant noch beschlossen oder durchgeführt.
Hans Christoph Stoodt wird deswegen rechtliche Schritte ergreifen und die Bürgerinitiative zu einer öffentlichen Entschuldigung und Gegendarstellung veranlassen. Sollte diese nicht umgehend erfolgen, setzt es eine Anzeige wegen übler Nachrede.
Kategorie: Allgemein
Berufungsprozess gegen Wöll erst im Mai 2008!
Wie bekannt wurde am 7. August 2007 der wegen Körperverletzung und Beleidigung mehrfach vorbestrafte NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll vom Friedberger Amtsgericht wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.
Die Staatsanwaltschaft Gießen sowie der Verurteilte haben Berufung gegen das Friedberger Urteil eingelegt. Wöll möchte einen Freispruch, die Staatsanwaltschaft fordert eine höhere Strafe für den nach Aussage des Friedberger Richters bewährungsresistenten Holocaustleugner Wöll.
Laut mündlicher Auskunft eines Justizbeamten der Geschäftsstelle des Landgerichts Giessen vom 5.12.2007 wurde der Prozess gegen Wöll auf den 21. Mai 2008 terminiert.
Demonstration gegen geplanten NPD-Aufmarsch am 8. Dezember 2007 in Nidda
Nicht nur die REPs, sondern auch die NPD hat schon vor einigen Monaten das Thema Moscheebau und rassistische Islamfeindlichkeit als Wahlkampfschlager entdeckt und bemüht sich nach Kräften, das Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zu stören. Deshalb demonstriert sie am kommenden 8. Dezember in Nidda gegen den Bau einer Moschee der seit Jahrzehnten dort ansässigen Ahmadiyya-Gemeinde. Dagegen wurde eine Gegenkundgebung organisiert, zu der es folgende Informationen aus Nidda gibt (weitere Infos: FR): Weiterlesen „Demonstration gegen geplanten NPD-Aufmarsch am 8. Dezember 2007 in Nidda“
19.und 20. Januar 2008: REPs und Nazis runter vom Römerberg!
Die Anti-Nazi-Koordination hat beschlossen, den angekündigten Auftritt von angeblich 1000 Rassisten der REPs und internationaler befreundeter neofaschistischer Organisationen auf dem Römerberg zu verhindern. Ein ensprechender Aufruf wurde beraten. Er ist inzwischen veröffentlicht und bezieht sich auch auf den am 19. Januar geplanten NPD-Auftritt auf dem Römerberg (Text des Aufrufs). Die erzrassistischen REPs wollen sich mit dieser Kundgebung gegen die „Islamisierung Hessens“ als „nationale Opposition“ vorstellen und ihren Landtagswahlkampf abschließen. Weitere Infos dazu immer auch hier. Weiterlesen „19.und 20. Januar 2008: REPs und Nazis runter vom Römerberg!“
11. Januar 2008, 19.30 Uhr: Antifaschistische Solidaritätsveranstaltung / Spendenkonto für Verfahren gegen AntifaschistInnen
Zu einer antifaschistischen Solidaritätsveranstaltung unter dem Motto „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ laden verschiedene Frankfurter Antifa-Gruppen, die Anti-Nazi-Koordination, die Rödelheimer Stadtteilgruppe „Zusammen e.V.“, die Friedensinitiative Rödelheim und der „Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945“ in die Cyriakusgemeinde Frankfurt-Rödelheim, Alexanderstraße 37, ein. Wir erwarten Grußworte und Beiträge von Widerstandskämpferinnen und -kämpfern gegen den Nazifaschismus: Gertrud Grünewald, Irmgard Heydorn, Hans Schwert und (angefragt) Ernesto Kroch. Weiterlesen „11. Januar 2008, 19.30 Uhr: Antifaschistische Solidaritätsveranstaltung / Spendenkonto für Verfahren gegen AntifaschistInnen“
10. Dezember, 17 Uhr: Veröffentlichung des Alternativen Polizeiberichts 2007 vor dem Frankfurter Polizeipräsidium
Am Montag, 10.12. 2007, 17 Uhr wird die Anti-Nazi-Koordination vor dem Frankfurter Polizeipräsidium den „etwas anderen“ Polizeibericht 2007 vorstellen. Den Termin des Internationalen Tags der Menschenrechte haben wir bewußt ausgewählt.
Das Frankfurter Polizeipräsidium und das Hessische Innenministerium haben im Jahr 2007 nicht nur mit unglaublichen Mitteln Naziaufmärsche ermöglicht, sondern zu diesem Zweck auch noch Grundrechte und Demokratie beschnitten.
Die Veröffentlichung des Berichts darüber wird von fantasievollen Aktionen begleitet werden.
Treffpunkt: Polizeipräsidium Frankfurt, am Haupteingang, 17 Uhr.
8. Dezember: Rassistische Wahlkampagne der REPs soll angeblich in Frankfurt starten – mal seh’n ob das was wird …
Für Samstag, 8. Dezember, kündigen die REP-Nazis auf dem Fünffingerplätzchen in Frankfurt-Bornheim einen Infostand an. Die Uhrzeit ihres Auftritts dort halten sie geheim. Sie ist nirgends verzeichnet. Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der volksverhetzenden Kampagne „Mach mich nicht an, Ali!„, die einen Schwerpunkt des REP-Wahlkampfes darstellen soll. Weiterlesen „8. Dezember: Rassistische Wahlkampagne der REPs soll angeblich in Frankfurt starten – mal seh’n ob das was wird …“
Advent, Advent – antimilitaristische Aktion in der Marktkirche zu Hannover von der Polizei beendet
Pünktlich zu Beginn der Adventszeit fand in der Marktkirche zu Hannover erneut ein Adventskonzert des Heeresmusikkorps 1 der 1. Panzerdivision der Bundeswehr statt. Diese Einheit ist Teil der Bundeswehr-„Eingreiftruppe“. Als AntimilitaristInnen in diesem Jahr dagegen protestierten, wurden sie der Kirche verwiesen, vor der Kirche von der Polizei eingekesselt und verprügelt. Weiterlesen „Advent, Advent – antimilitaristische Aktion in der Marktkirche zu Hannover von der Polizei beendet“
REPs melden gleich zwei rassistische Demos in Frankfurt an
Antifaschistisches Bündnis in Wiesbaden vor der Gründung
In Wiesbaden wird derzeit ein antifaschistisches Bündnis gegründet. Vorangegangen waren längere Diskussionen über selbstverständnis und Handlungsperspektiven. Ein Selbstverständnispapier hebt hervor: „Ziel des Wiesbadener Bündnisses gegen Rechts ist es, auf breiter Basis handlungsfähig gegen Aktivitäten von Neonazis zu werden. … Wir wollen Aufmärschen und Kundgebungen mit rechtsextremen, rassistischem oder antisemitischem Charakter organisiert und entschlossen entgegengetreten, mit dem Ziel, die Veranstaltung zu unterbinden. Gegenöffentlichkeit zum Auftreten Rechtsextremer wird möglichst am Ort des Geschehens hergestellt.„In ähnlicher Form hatte sich erst kürzlich das südhessische Aktionsbündnis „Schöner leben ohne Nazis“ gegründet. Die Anti-Nazi-Koordination begrüßt diese Entwicklung und wünscht uns allen erfolgreiche und gemeinsame Aktion gegen Nazis, Antisemtien und Rassisten im Rhein-Main-Gebiet. Selbstverständnispapier aus Wiesbaden: Weiterlesen „Antifaschistisches Bündnis in Wiesbaden vor der Gründung“
