Gruppe „Großmütter und Großväter gegen Faschismus“ gegründet

Eine neue antifaschistische Gruppe hat in Frankfurt das Licht der Welt erblickt: die Großmütter und Großväter gegen Faschismus„, die im Rahmen der Anti-Nazi-Koordination aktiv sind.

Ihren ersten öffentlichen Auftritt wird die Gruppe am 7. Juli auf dem Paulsplatz haben, wo sie ab 14 Uhr einen Infostand zur Frage des Nazi-Aufmarsches an diesem Tag organisieren. MitstreiterInnen sind herzlich und heftig willkommen!

Aktionskonzept zum 7. Juli beschlossen

Die Anti-Nazi-Koordination hat am 12. Juni ein Aktionskonzept für den Nazi-Aufmarsch am 7. Juli beschlossen. Dieses Konzept wird gemeinsam mit Frankfurter Antifa-Gruppen umgesetzt werden. Wir veröffentlichen es hiermit, um allen Seiten rechtzeitig vor dem 7. Juli deutlich zu machen, wie wir an diesem Tag agieren wollen. Weiterlesen „Aktionskonzept zum 7. Juli beschlossen“

Blutspur der Nazis: mindestens einhundertsechsunddreißig Tote seit 1989 – fünf in Hessen…

Mindestens einhundertsechsunddreißig Tote haben Nazis auf ihrem blutigen Weg durch die Geschichte dieses Landes seit 1989 zurückgelassen. Dabei ist Hessen keine „Insel der Seligen“. Weiterlesen „Blutspur der Nazis: mindestens einhundertsechsunddreißig Tote seit 1989 – fünf in Hessen…“

Nazis kann man nur bekämpfen – nicht „wegtolerieren“ …

Es ist noch nicht lange her, da beklagte sich mit Hans Riebsamen ein bekannter Frankfurter Medienvertreter (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) darüber, daß der bisherige Frankfurter Konsens nicht mehr reibungslos funktioniert: leider sprächen neuerdings einige LokalpolitikerInnen und MedienvertreterInnen offensiver über das Phänomen des Neofaschismus auch in Frankfurt, anstatt sie wie bisher „mit wirksamer Verachtung zu strafen“ oder einfach zu ignorieren (Link). Wozu das Ignorieren aber führt, ist am Wochenende wieder einmal klar geworden: Weiterlesen „Nazis kann man nur bekämpfen – nicht „wegtolerieren“ …“

Jusos Hessen gegen Naziaufmarsch

Fast einstimmig haben nach den Frankfurter nun auch die hessischen Jusos am gestrigen Sonntag beschlossen, den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination gegen den Naziaufmarsch am 7. Juli zu unterstützen.
=> Aktuelle UnterstützerInnen-Liste

Hintergrund: Gründungserklärung, Selbstverständnis und Entstehung der Anti-Nazi-Koordination

Die Frankfurter Anti-Nazi-Koordination gibt es erst seit wenigen Jahren.
Über den Hintergrund ihrer Entstehung sowie ihre Ziele informiert zum einen ihre Gründungserklärung vom Juni 2001 sowie ein kurzer Text „Zu Selbstverständnis und Entstehung der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt„. Beides findet sich hier
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Noch mehr Unterstützung für den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination

Die Frankfurter Jusos, der neugegründete Hochschulverband Die Linke.SDS (Hochschulgruppe Frankfurt), das Multikulturelle Zentrum Trier, der Bezirksverband Hessen der DKP, der Freidenkerverband Hessen, die autonome antifaschistische initiative neunkirchen/saar, der Bundesausschuss Friedensratschlag und der Kreisverband Frankfurt der MLPD haben beschlossen, den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination zu unterstützen, Frankfurt am 7. Juli in eine no-go-zone für Nazis zu machen.
Als Einzelperson hat inzwischen u.a. auch der Bundesvorsitzende der DKP, Heinz Stehr, unseren Aufruf unterzeichnet.
Aktuelle UnterstützerInnenliste

Verhindert den Nazi-Aufmarsch! Die letzte öffentliche Rede Peter Gingolds

Peter Gingold (1917 - 2007)Peter Gingold (1916 – 2006)

Jude, Kommunist, Antifaschist, Kämpfer der Résistance, hielt die letzte öffentliche Rede seines Lebens als 90-jähriger im August 2006 – wenige Wochen vor seinem Tod – in Fulda bei der erfolgreichen Verhinderung einer Nazi-Demonstration.