Christa Schmitthenner-Hundertmark und Horst Schmitthenner sind seit langen Jahren als Hauptamtliche für die IG Metall tätiggewesen. Horst Schmitthenner vertritt seine Gewerkschaft in sozialen Bewegungen wie attac oder dem Hessischen und Europäischen Sozialforum. Beide fordern gemeinsam mit der Anti-Nazi-Koordination:
Frankfurt muß am 7. Juli no-go-zone für Nazis sein!
=> aktuelle UnterstützerInnen-Liste
Kategorie: Anti-Nazi-Koordination
Offener Brief an die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth
Am heutigen Montag, 2. Juli, wurde dem Büro der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth ein Offener Brief der Anti-Nazi-Koordination, unser Aufruf zum 7. Juli und die aktuelle Liste der UnterstützerInnen übergeben. Der Offene Brief hat folgenden Wortlaut: Weiterlesen „Offener Brief an die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth“
Schwarzer Humor: warum Faschismus kein Verbrechen, sondern eine Meinung ist (Boris Rhein).
Boris Rhein (CDU), Sicherheitsdezernent des schwarz-grünen Magistrats der Stadt Frankfurt am Main, steht sicherlich für das Schwarze in dieser Koalition. Auch in Hinsicht seines Humors. In einem Interview der Hessenschau kann man ihn zunächst beobachten, wie er ein höchst antisemitisches Mobilisierungsvideo der Nazis zum 7. Juli anschaut (Hintergrundgeräusche vergleichen!). Danach begründet er hochdialektisch, weshalb es geradezu im Sinne des antifaschistischen Widerstands ist, daß er am 7. Juli gewaltbereite Nazis und Antisemiten durch Frankfurt demonstrieren läßt. Und das geht so:
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Frankfurts Polizeipräsident Achim Thiel: Das wirklich Unangenehme an den Faschisten sind die Antifaschisten…
Frankfurts Polizeipräsident Dr. Achim Thiel setzt sich in Widerspruch zum Verfassungsschutz. Der prognostiziert im Vorfeld für die Frankfurter Faschistendemonstration am 7. Juli „1500 ultragewaltbereite Rechtsaktivisten“ und warnt vor deren Ausschreitungen. Achim Thiel sieht das anders: „Die ‚größe Herausforderung‘ werden nach Ansicht Thiels jedoch die Gegendemonstranten sein…“ (FAZ, 29. Juni 2007, S. 54).
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11. Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau fordert aktive Verhinderung des Frankfurter Nazi-Aufmarschs am 7. Juli!
120 Delegierte und interessierte junge Erwachsene der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau (EJHN) trafen sich bereits im März des Jahres zu ihrer 11. Vollversammlung in Höchst im Odenwald. Die Vollversammlung setzte sich auch mit dem Thema Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik und im Gebiet der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau auseinander.
Zur bevorstehenden Nazi-Demonstration am 7. Juli stellt die Vollversammlung einstimmig fest: Weiterlesen „11. Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau fordert aktive Verhinderung des Frankfurter Nazi-Aufmarschs am 7. Juli!“
Brief an den Bürgermeister von Lyon für ein Verbot der Frankfurter Nazi-Demonstration am 7. Juli
Gérard Collomb (PS), Bürgermeister der französischen Partnerstadt Frankfurts, Lyon, bekommt Post aus der Nähe von Montpellier: eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus vielen Ländern, darunter auch deutsche AntifaschistInnen, die durch die Liebe zur Musik miteinander verbunden sind, fordern den Maire von Lyon auf, sich bei seiner Frankfurter Kollegin Petra Roth für ein Verbot der Nazi-Demonstration am 7. Juli einzusetzen. Sie erinnern an die über 130 Todesopfer von Nazigewalt nach 1989 und stellen fest:
„Nach unserer Auffassung darf es nicht erlaubt sein, daß in einer Stadt mit der kulturellen Bedeutung Frankfurts sich Nazis im Namen der Demokratie zu einer Kundgebung versammeln dürfen“ und fordern: „Die für den 7. Juli angekündigte Demonstration muß verboten werden!“
Wortlaut des Briefes: Weiterlesen „Brief an den Bürgermeister von Lyon für ein Verbot der Frankfurter Nazi-Demonstration am 7. Juli“
„Hürriyet“ mobilisiert mit gegen den Nazi-Aufmarsch am 7. Juli!
Auch die türkischsprachige Tageszeitung „Hürriyet“ hilft mit, gegen den Nazi-Aufmarsch zu mobilisieren und berichtet („Aşırı sağcılara geçit yok“) von den Gegenaktivitäten!

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HR-Hessenschau: „1.500 ultra-gewalttätige Rechtsaktivisten“ – NPD-Nazi-Aufmarsch am 7.7.
„Frankfurt bereitet sich bereits auf den Ernstfall vor“
Der Hessische Rundfunk berichtete in der gestrigen Hessenschau am Freitag über die Vorbereitungen zum geplanten und von der schwarz-grünen Koalition genehmigten NPD-Nazi-Aufmarsch am 7. Juli in Frankfurt, 1.500 ultra-gewalttätige Rechtsaktivisten werden vom Verfassungsschutz erwartet, aber auch 5.000 GegendemonstrantInnen, der DGB-Hessen fordert „ein eindeutiges Signal“ von der Stadtregierung, nämlich ein Verbot des Nazi-Aufmarsches, während die Krankenhäuser intern angewiesen wurden, sich auf das Schlimmste einzustellen… im Folgenden Zitate aus der Sendung, die im HR-Archiv online angesehen werden kann:
- HR-Hessenschau: Frankfurt: Vorbereitungen vor der NPD-Demo
Der FVV unterstützt ausdrücklich den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination
Der FVV e.V., Frankfurts schwul-lesbischer Multisport- Verein mit gegenwärtig etwa 700 Mitgliedern unterstützt ausdrücklich den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination und erklärt dazu: Weiterlesen „Der FVV unterstützt ausdrücklich den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination“
FAŞİZME GEÇİT YOK – Faschismus ist ein Verbrechen! Nazi-Aufmarsch am 7.7. verhindern!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Alle, die für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft eintreten, müssen verhindern, daß die Nazis am 7. Juli 2007 in Frankfurt marschieren!
Aufruf des Türkischen Volkshauses Frankfurt e.V. gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch am 7. Juli in Frankfurt
