Breites Bündnis gegen Nazi-Aufmarsch wächst täglich

STOPPT NAZIS 7. Juli Ffm 100×116 Mittlerweile ist ein sehr breites gesellschaftliches und täglich wachsendes Bündnis gegen den von der schwarz-grünen Koalition genehmigten Nazi-Aufmarsch am 7. Juli in Frankfurt enstanden, das auf Grundlage des gemeinsamen Aktionskonzepts (Anti-Nazi-Koordination und Frankfurter Antifa-Gruppen) am 7. Juli den Nazi-Aufmarsch verhindern will. Aktuell schließen sich als UnterstützerInnen das „Rhein-Main Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne„, das „Dritte Welt Haus Frankfurt e.V.“ und das „Netzwerk gegen Rechtsextremismus im Vogelsberg“ dem Protest an. Weiterlesen „Breites Bündnis gegen Nazi-Aufmarsch wächst täglich“

Von ›Wir sind ein Volk‹ zum Pogrom, von der Abschaffung des Asylrechts zum ›nützlichen‹ Ausländer

Redebeitrag von Wolf Wetzel für die Veranstaltung „Aufklärung gegen Nazis – Nazi-Faschismus, Nazi-Bewegung seit 1989 und der Nazi-Aufmarsch in Frankfurt – am 7.7.2007“ am 15.6.2007 in Frankfurt, Veranstalter waren: Asta Frankfurt, ANK Frankfurt und Frankfurter Antifa-Gruppen

Erich Schaffner unterzeichnet den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination

Erich Schaffner rezitiert und singt auf vielen gewerkschaftlichen und linken Veranstaltungen im ganzen Land. Am 7. Juli wird er auf dem Römerberg dabeisein und der Veranstaltung des Römerbergbündnis künstlerisch und politisch erst Schärfe und Qualität verleihen. Und zugleich unterstützt er durch seine Unterschrift den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination, Frankfurt am 7. Juli zu einer no-go-zone für Nazis zu machen. Wie wir ihn kennen, wird er gleich von seinem Auftritt vor dem Römer zu uns auf die Barrikaden eilen …
-> Aktuelle UnterstützerInnen-Liste

Wöll will…

Ohne Hand und Fuß: Reichsjägermeister Hermann “Meier” Göring… jeden Monat in Frankfurt demonstrieren, berichtet die Frankfurter Rundschau.
Offenbar liegen bei ihm die Nerven blank.
Der Mann hat derzeit weder Mund noch Faust unter Kontrolle. Gab es nicht mal einen Generalweltmarschall, der auch immer so viel ankündigte, bis er im Volksmund Meier hieß?

5. Juli 2007: Stadtverordnetenversammlung direkt vor der Nazi-Demonstration

Am Donnerstag, 5. Juli, findet eine Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung statt – nur zwei Tage vor der Nazidemonstration. AntifaschistInnen haben deshalb angekündigt: wir wollen durch Flugblätter vor dem Haupteingang des Römer darauf hinweisen, was wir davon halten, daß der schwarz-grüne Magistrat die Demonstration der Nazis für den 7. Juli genehmigt haben.
=> Treffpunkt: Römerberg / Gerechtigkeitsbrunnen, 15 Uhr

Auf allen Kanälen: Diskussionen und Hintergrund zur Nazi-Demonstration am 7. Juli

  • … z.B. am Donnerstag, 28. Juni, auf hr-info (Radio)
    (wird dort ständig wiederholt, auch live im Internet)
  • … z.B. am Freitag, 29. Juni, in der Hessenschau, 19.30 Uhr (TV)
    (die Hessenschaubeiträge können danach auch im Internet-Archiv angesehen werden)

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Naziführer Marcel Wöll wegen Nötigung

Marcel Wöll ist der Anmelder der vom schwarz-grünen Magistrat mit Auflagen genehmigten Nazi-Demonstration vom 7. Juli, zu der etwa 2000 gewaltbereite FaschistInnen in Frankfurt erwartet werden.
Nachdem er bereits ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung erwartet (Beginn: 7. August, Friedberg), weil er in einer Debatte des Kreistages der Wetterau den Holocaust geleugnet hatte, hat er nun möglicherweise noch ein zweites ähnliches Verfahren wegen Nötigung am Hals. Er hatte vor einigen Tagen antifaschistische AktivistInnen im Kreistag der Wetterau körperlich angegriffen. Wir sind gespannt, was die Frankfurter Ordnungsbehörden zu dieser von ihnen bislang bedenkenlos akzeptierten Anmelderpersönlichkeit sagen – einem Mann, der sich offenbar selbst durch kleine Provokationen derartig außer Kontrolle bringen läßt!
Im Bericht über die Ermittlungen wegen Nötigung heißt es in HR 4:
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Öffentliche Auswertung der Aktionen am 7. Juli / Pressekonferenz am 8. Juli

  • Am 7. Juli wird es kein öffentliches Auswertungstreffen geben.
  • Für Sonntag, 8. Juli, 13 Uhr, laden wir hiermit besonders die MedienvertreterInnen zu einer gemeinsamen PRESSEKONFERENZ in das Türkische Volkshaus, Werrastraße 25 (Nähe Westbahnhof) ein.

Anti-Nazi-Koordination und Frankfurter Antifa-Gruppen bekräftigen ihre Aktionseinheit am 7. Juli

In einer Sitzung am gestrigen 25. Juni im Türkischen Volkshaus haben Anti-Nazi-Koordination und VertreterInnen verschiedener Frankfurter Antifa-Gruppen die aktuelle Situation wenige Tage vor dem angekündigten Frankfurter Nazi-Aufmarsch beraten. Anwesend waren etwa 100 Personen aus verschiedenen Gruppierungen unseres gemeinsamen Spektrums.
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Ökumenischer Arbeitskreis Palästina – Israel gegen Nazi-Aufmarsch

Der Arbeitskreis Palästina – Israel ist eine eine in Frankfurt bekannte ökumenische Studien- und Aktionsgruppe, die sich seit vielen Jahren mit der aktuellen Situation des Nahost-Konflikts befasst und dazu Veranstaltungen und Aktionen durchführt. Die Mitglieder, JüdInnen, ChristInnen verschiedenener Konfessionen, Muslime, Menschen ohne Religionszugehörigkeit aus Israel, Palästina und Deutschland versammeln sich dazu regelmäßig in der Christus-Immanuel-Kirche am Beethovenplatz.

Auch diese Gruppe hat sich nun dem Aufruf der Anti-Nazi-Koordination angeschlossen, Frankfurt am 7. Juli zur no-go-zone für Nazis zu machen.