Während Polizei, CDU-Landesregierung und viele andere sich jetzt heuchlerisch-betroffen zum Nazi-Überfall auf das [’solid]-Camp äußern, obwohl sie selber die politische und praktische Mitverantwortung dafür tragen, daß es dazu kommen konnte (gegen Schnippkoweit hätte man spätestens 2007 wegen Volksverhetzung und Gewaltverherrlichung vorgehen können, wenn man nur gewollt hätte – wer weiß, ob es dann zu seiner neuerlichen Tat gekommen wäre! siehe auch *Anmerkung_1) , äußert sich das Nazi-Internet-Portal „Altermedia“ geradezu erfrischend offen und wirbt um Verständnis für den seit langem bekannten Täter: Weiterlesen „„Kollateralschaden“ – das faschistische Internetportal „Altermedia“ verhöhnt das Opfer der Nazi-Mordattacke vom Neuenhainer See“
Kategorie: Antifa
Kevin Schnippkoweit in Untersuchungshaft wegen des Überfalls auf das [’solid]-Camp am Neuenhainer See
Wie aus zuverlässiger Quelle bekannt wird, handelt es sich bei dem wegen versuchten Totschlags in Haft genommenen Nazi-Schläger, der am frühen Morgen des 21. Juli eine dreizehnjährige Teilnehmerin an einem Jugendcamp der Gruppe [’solid] schwer verletzt hatte, um den seit längerem bereits bekannten ehemaligen engen Mitstreiter des früheren NPD-Parteivorsitzenden Marcel Wöll, Kevin Schnippkoweit.
Obwohl ein Sprecher der Polizei wie häufig nach solchen Vorfällen behauptete, es gebe keine „vernetzte Strukturen“ der Rechten in der Region (FR), ist Schnippkoweit ein alter Bekannter aus der hessischen NPD- und Naziszene, der allerdings inzwischen zeitweilig in Jena lebte – dorthin soll sich übrigens auch Wöll selber begeben wollen, nachdem sein Butzbach-Hochweiseler „Nationales Zentrum“ am Ende ist und das Haus verkauft werden muß. In der Person Schnippkoweits und seiner Verbindung mit Wöll kommen also die hessischen Strukturen von NPD und „Autonomen Nationalisten“ gerade hochgradig vernetzt zum Vorschein. Weiterlesen „Kevin Schnippkoweit in Untersuchungshaft wegen des Überfalls auf das [’solid]-Camp am Neuenhainer See“
HR: Neonazi gesteht brutalen Angriff
HR Hessenschau, 22.07.2008:
„Nach dem brutalen Überfall auf ein Jungendcamp im Schwalm-Eder-Kreis hat der Haupttäter gestanden. Das schwer verletzte Mädchen ist außer Lebensgefahr. […] Ein 19-Jähriger hat nun zugegeben, mit einem Gegenstand auf das Mädchen eingeschlagen zu haben, so die Staatsanwaltschaft Kassel am Dienstag. Der Mann bekannte sich außerdem zu einer rechtsradikalen Gesinnung.“
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Frankfurter Jugendbündnis: Solidarität mit den Opfern faschistischer Gewalt!
Das Frankfurter Jugendbündnis (SDAJ, die linke.sds, DIDF-Jugend, revo Frankfurt, SSR Offenbach und linksjugend [’solid]) hat nach dem gestern bekannt gewordenen Naziangriff auf das [’solid]-Camp am Neuenhainer See eine Pressemitteilung herausgegeben: Weiterlesen „Frankfurter Jugendbündnis: Solidarität mit den Opfern faschistischer Gewalt!“
HR: Festnahme nach Überfall auf Sommercamp
HR Hessenschau, 21.07.2008:
„Nach einem Angriff auf ein Zeltlager des Jugendverbands der Partei „Die Linke“ im Schwalm-Eder-Kreis hat die Polizei vier Tatverdächtige festgenommen. Gegen einen 19-jährigen Rechtsextremisten wurde Haftbefehl erlassen. Er wird des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletung verdächtigt. Der Rechtsextremist soll bei dem Überfall am Sonntag mit einem Klapp-Spaten und einer Bierflasche auf ein 13-jähriges Mädchen eingeschlagen und es schwer verletzt haben.“
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„Neonazis überfallen linkes Sommercamp“
berichtet [’solid] Schwalm-Eder-Kreis in einer Pressemitteilung vom 20.07.2008:
„Am frühen Morgen des 20. Juli 2008 verübten rechtsextreme Schläger einen Überfall auf das Sommercamp der Jugendorganisation [’solid] am Campingplatz Neuenhainer See. Nachdem zwei vermummte Personen über den Zaun auf das Gelände eingedrungen waren, traten sie von außen auf das nächstgelegene Zelt ein, öffneten es und schlugen auf die noch Schlafenden mit massiven Gegenständen ein. Eine 13-jährige Campteilnehmerin musste daraufhin im Krankenhaus behandelt werden, ein weiterer Teilnehmer ist am Kopf verletzt worden. Auf dem Parkplatz des Campingplatzes demolierten währenddessen drei weitere Personen dort abgestellte Fahrzeuge. Dabei gingen sie willkürlich vor. Zudem wurde ein gegen Rechtsextremismus gerichtetes Banner abgerissen und entwendet. Bereits im Vorfeld kam es zu Drohungen der faschistischen „Freie Kräfte Schwalm“ gegenüber TeilnehmerInnen des Sommercamps.
Seit Donnerstag diskutierten und feierten rund 50 junge Menschen aus ganz Hessen friedlich auf dem linken Sommercamp. Unter anderem nahmen sie am Samstag in Treysa an der erfolgreichen Demonstration gegen Rassismus teil.“
Ausführlicher Bericht und weitere Hintergrundinfos auf der Seite von http://www.antimanifest.de: „Neonazis überfallen linkes Sommercamp am Neuenhainer See“
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Demo gegen Nazistrukturen im Schwalm-Eder-Kreis
Am 19.07.2008 fand in Treysa eine Demonstration gegen Rassismus und Nazis im Schwalm-Eder-Kreis von [’soild] mit Unterstützung u.a. der Antifa-BI statt, die auf ihrer Homepage berichtet:
„[…] Im Vorfeld der Demonstration haben Mitglieder der „Freien Kräfte Schwalm Eder“ sehr peinliche Flugblätter gegen die Demonstration verteilt. Auf diesen nannten sie sich jedoch „Aktionsgruppe Schwalm“ und forderten die Anwohner auf, Fenster+Türen zu verriegeln. Dies wurde aber von niemanden ernstgenommen. […]
Die Demonstration an sich bestand aus ca. 200 Personen – davon die meisten unter 25. Jedoch hatten sich auch ca. 30 ältere Personen aus der Stadt spontan an der Demonstration beteiligt. Nazis waren bis auf einige, die versuchten die Demo abzufilmen kaum welche zu sehen. Eine Gruppe von 5 vermumten Mitgliedern der „Freien Kräfte Schwalm Eder“ stand in einer Einkaufspassage neben der Demoroute. Bevor sie aber einzelne Demoteilnehmer angreifen konnten wurden sie von der sehr souverän agierenden Polizei festgenommen und abgeführt.
Während der Demnstration gab es Redebeiträge von [solid], der Antifa-Bi Schwalm Eder und eines älteren Bürgers, der uns seine Unterstützung aussprach. Der Tag war relativ erfolgreich für uns und dies war sicherlich nicht die letzte Demo gegen die Nazistrukturen im Schwalm-Eder-Kreis. Wir werden unsere Strukturen dort weiter ausbauen und hoffen auf eine breitere politische Unterstützung für uns.
Den Nazis das ruhige Hinterland nehmen!!!“
Demo in Treysa gegen Rassismus und Nazis im Schwalm-Eder-Kreis
Der nordhessische Schwalm-Eder-Kreis gilt als eine Hochburg der extremen Rechten in Hessen. Daher rufen u.a. der Jugendverband der LINKEN, [solid] Schwalm-Eder und die die Antifa-BI zu einer Demonstration am Samstag, den 19.07.2008, ab 16:00 Uhr auf, Treffpunkt ist in Treysa am Marktplatz.
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Vor einem Jahr: Naziaufmarsch am 7. Juli 2007
Vor einem Jahr in Frankfurt, der 7. Juli 2007 markiert ein nicht gerade rühmliches Kalenderblatt, weil an diesem Tag nur unter der „Begleitung“ von unglaublich 8.000 PolizistInnen (übrigens der größte Polizeieinsatz in Hessen seit Gründung vor über 50 Jahren), ein Nazi-Aufmarsch in einem mit NATO-Stacheldraht abgegitterten Nazi-Gehege eines Frankfurter Randgebiets durchgeführt werden konnte. Der Nazi-Aufmarsch hätte eigentlich nie stattfinden dürfen. Haufenweise Auflagenverstöße und sogar strafrechtliche Vergehen der Nazis an diesem Tag wurden offenbar geduldet, obwohl z.B. BürgerInnen, JournalistInnen und DemobeobachterInnen den eingesetzten PolizistInnen vor Ort mehrmals die Nazi-Vergehen gemeldet hatten, ohne Konsequenzen!
Und nicht etwa Nazis stehen und standen wegen Volksverhetzung, Nazi-Verherrlichung und Steinewerfens vor Gericht. Dafür aber AntifaschistInnen, die lediglich legitim versucht haben, sich den Nazis in den Weg zu stellen und damit zeigen wollten, daß für Faschisten, Rassisten und deren Haß und Gewalt in Frankfurt und anderswo kein Platz ist. Bisher wurden zwar die angeklagten AntifaschistInnen vor Gericht freigesprochen, doch noch immer stehen Anklagen im Raum, der nächste Prozeß findet am 14. August, 11.20 Uhr im Amtsgericht Frankfurt, Raum 27, Gebäude E statt. Alle Unterstützerinnen werden gebeten, sich eine Stunde vorher an der Konstablerwache (vor C&A) zu treffen. Spenden für die Anwaltskosten sind dringend erbeten: Solikonto C. Brandt, Naspa (BLZ 51050015), Kto.: 0146068556.
Treffen der Hakenkreuzfreaks in Frankfurt: Samstag, 28.6., 10 Uhr, „Haus der Heimat“, Porthstraße 10
Wie erwartet war die „Absage“ des Widerstands-Kollegs, welches das „Institut für Staatspolitik“ bzw. die „Edition Antaios“ für Samstag lanciert hat, der Versuch eines Tricks. Das Treffen findet definitiv statt. Ort: „Haus der Heimat“, Porthstraße 10, 60435 Frankfurt am Main (Nähe Sozialzentrum Marbachweg, U5). Dieses Gebäude gehört skandalöserweise der Saalbau AG! Dort nahm man unseren ersten Protest zwar telefonisch entgegen, war aber zu keinerlei Diskussion bereit. Offensichtlich scheint man dort mit den Herren Weißmann und Kubitschek zu sympathisieren.
Wie zu hören ist, sollen sich AntifaschistInnen, die ein solches Treffen für unmöglich halten, sich bereits um 09:00 Uhr dort treffen und alle möglichen Foto- und Videokameras mitbringen, damit dokumentiert werden kann, wer zu einem solchen Treffen denn erscheint. Weiterlesen „Treffen der Hakenkreuzfreaks in Frankfurt: Samstag, 28.6., 10 Uhr, „Haus der Heimat“, Porthstraße 10″



