Aus antifa.frankfurt.org wird antifa-frankfurt.org

Die Homepage der Antifa Frankfurt hat einen neuen Domainnamen bekommen, antifa-frankfurt.org, zur Begründung heißt es :

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website,
seit sechseinhalb Jahren habt ihr uns immer unter antifa.frankfurt.org gefunden. Die Stadt Frankfurt a.M beansprucht seit längerem die Internetadresse (URL) unserer Hauptdomain frankfurt.org. Um einem namensrechtlichen Prozeß auszuweichen, sind wir daher genötigt, unsere URL zu ändern. Die neue URL ist: antifa-frankfurt.org. Ihr müsst also lediglich den ersten „.“ durch ein „-“ ersetzen. Wenn ihr uns verlinkt habt, ändert bitte auch die Links auf unsere Seite.

„Gegen rechte Gewalt“ und NPD-Doppelmoral am 4. August in Bad Nauheim

NoNPD Die zwei Gesichter der NPD-Nazis: einerseits bieder und Kreide fressend, sich als angeblich „friedliebend“ und „gewaltfrei“ ausgeben -zumindest theoretisch- in der Praxis dann aber handgreiflich werden, Antisemitismus, rassistischen und volksverhetzenden Haß propagieren (z.B. auf Nazi-Aufmärschen und mit Internet-Videos), Andersdenkende terrorisieren, bedrohen und körperlich attackieren. Bestes Beispiel hierfür ist der hessische Landesvorsitzende der NPD, Marcel Wöll (der am 7. August wegen Volksverhetzung vor Gericht steht), der Jugendliche allein deswegen körperlich attackiert, weil sie Infozettel verteilen. So geschehen am am 20. Juni d.J. , betroffen von dieser Nazi-Attacke Wölls und seiner braunen Nazi-Kameraden Daniel Lachmann, Jan Peppel und Volker Sachs waren AktivistInnen des Jugendverbandes [’solid] im Kreistag der Wetterau in Friedberg.

  • Angesichts dieser NPD-Doppelmoral veranstaltet im Vorfeld des Prozeßauftaktes wegen Volksverhetzung und des Verdachts der Holocaustleugnung gegen Marcel Wöll am 7.08. die OG Giessen des Jugendverbandes [’solid] am Samstag, den 4. August, in Bad Nauheim (Stresemannstraße) von ca. 10.00-14.00. einen Infostand über und gegen rechte Gewalt.

Friedberg, 7. August 10.00 Uhr – Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung

7. Juli 2007 Frankfurt a.M (15) - NPD-Nazi Marcel Wöll Der kürzlich zu einer Geldstrafe wegen Beamtenbeleidigung verurteilte hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll muß sich am 7. August um 10.00 Uhr im Saal 28 des Friedberger Amtsgerichts in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der volksverhetzenden Holocaustleugnung verantworten. Wöll hatte als Redner im Kreistag der Wetterau am 14. März im Zusammenhang mit dem Vernichtungslager Auschwitz vom “sogenannten nationalsozialistischen Terror” gesprochen. Es besteht der Verdacht einer strafbewehrten Leugnung des Holocaust. Der von ihm eingebrachte Antrag, Mittel für Schülerfahrten an den Ort des antisemitischen braunen Terrors in Polen zu streichen, wurde vom Kreistag mit einer Verdoppelung der bisherigen Förderungsmittel beantwortet. Die Verhandlung ist öffentlich, ZuschauerInnen wird frühzeitiges Erscheinen empfohlen.

  • Öffentliches Strafverfahren gegen Marcel Wöll (NPD)
    Dienstag, den 07.08.2007,
    10.00 Uhr im Saal 28, Erdgeschoß
    Amtsgericht Friedberg
    Homburger Straße 18

Weiterlesen „Friedberg, 7. August 10.00 Uhr – Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung“

100.000 plus X fordern NPD-Verbot

NoNPDDie Zustimmung zur NPD-Verbotskampagne der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) übertrifft alle Erwartungen„, berichtet die jungeWelt, „Mit 100000 Unterschriften für ein Verbot der rechtsextremen Partei sei das für den 9. November geplante Ziel bereits nach einem halben Jahr erreicht worden, zog der Bundesvorsitzende Werner Pfennig am Donnerstag in Berlin Zwischenbilanz. …“, wie bereits zuvor schon das dokumentationsarchiv und npd-blog.info berichteten.

In Frankfurt reicht die Unterstützung eines NPD-Verbots von der OB Petra Roth (CDU), deren Sicherheitsdezernent Boris Rhein den NPD-Nazi-Aufmarsch am 7. Juli genehmigte, bis hin zur Partei DIE LINKE, die angesichts der antisemitischen, volksverhetzenden Parolen, Auflagen- und Rechtsverstöße der Nazis am 7. Juli nicht bereit ist, zur Tagesordnung überzugehen

Neue Rheinische Zeitung: Polizei, Nazis, Videos

NRhZ-online Polizei, Nazis, VideosIn einem ausführlichen Beitrag in der „Neuen Rheinischen Zeitung“ werden die Ereignisse des 7. Juli informativ aufbereitet und insbesondere der Polizeieinsatz bewertet, Zwischenüberschriften:
20 Millionen Euro zum Schutz der Nazis, Beispiele für gezielte Desinformation, Nazi-Rechtsverstöße toleriert, Zweierlei Maß, Trotzdem: Kein schlechtes Ergebnis für die Antifa, Botschaft des Innenministeriums, Warum ausgerechnet Thiel?
(der Artikel als PDF-Datei)

Zivilcourage in Frankfurt

Zivilcourage in Frankfurt - VideoZivilcourage in Frankfurt,
so lautet die literarisch-lyrische Auseinandersetzung des Autoren Wolf Wetzel mit den Ereignissen des Nazi-Aufmarsches am 7. Juli in Frankfurt. In Zusammenarbeit mit der Medien AG der Anti-Nazi-Koordination ist daraus ein kurzes Lyrik-Video entstanden, das z.B. auf YouTube angesehen werden kann.
Von dem Gedicht selbst gibt es auch einen Screenshot und eine PDF-Datei.

10.000 protestieren in Tübingen, Nazi-Marsch gestoppt

7. Juli 2007 Frankfurt a.M (16) - BILD Während selbst die BILD-Zeitung noch am 21. Juli angesichts der vielen Auflagenverstöße und antisemitischen Hetze auf der Nazi-Demo am 7. Juli in Frankfurt fragt, „Warum habt ihr DIE laufen lassen?“, stellten sich an diesem 21. Juli 10.000 Menschen in Tübingen knapp 230 Nazis entgegen. Weniger als ein Fünftel der Anzahl der in Frankfurt eingesetzten PolizistInnen wurde in Tübingen mobilisiert, nämlich 1.500, um die Nazis vor Ort zu ‚begleiten‘. Der Nazi-Aufmarsch der NPD-Jugendorganisation ‚Junge Nationaldemokraten“ wurde dort zudem von der Stadt Tübingen kurz zuvor verboten (OB Palmer: „Der braune Spuk hat bei uns nichts zu suchen.“), durfte dann aber unter Auflagen stattfinden. Doch weit kamen die Nazis nicht, denn schon nach wenigen hundert Metern geschah das, was in Frankfurt schon allein polizeilich hätte passieren müssen, der Nazi-Marsch wurde gestoppt und beendet.
Weiterlesen „10.000 protestieren in Tübingen, Nazi-Marsch gestoppt“

Marcel Wöll, Jörg Krebs (NPD) im Chor: „Wir sind friedliebend, wir sind gewaltfrei!“

Wie rührend! Soeben haben Wöll und Krebs in Frankfurt eine Demonstration in einem menschenleeren Vorort abgeliefert, der von 8000 PolizistInnen zunächst von antifaschistischen Plakaten gesäubert und dann zu Wasser, zu Lande und in der Luft gesichert werden mußte, damit Wölls 550 (Polizeibericht) braune KameradInnen dort herumlaufen konnten, nachdem sie zuvor schwitzend über zwei Stunden in einem Sonderzug der S-Bahn darauf warteten, daß die Bundespolizei endlich „die Gleise von demonstrierenden Zecken gesäubert“ (O-Ton Wöll auf „Altermedia“) hatte. Nun tun sie so, als seien sie die reinsten Friedensengelein.
Weiterlesen „Marcel Wöll, Jörg Krebs (NPD) im Chor: „Wir sind friedliebend, wir sind gewaltfrei!““

Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung: Friedberg, 7. August

7. Juli 2007 Frankfurt a.M (15) - NPD-Nazi Marcel WöllAm 7. August muß sich Marcel Wöll vor dem Friedberger Amtsgericht wegen Volksverhetzung verantworten. Wöll hatte im März vor dem Kreistag der Wetterau gefordert, die Zuschüsse zu Klassenfahrten in, so der „Nationale Sozialist“ und NPD-Landesvorsitzende wörtlich, „Stätten des sogenannten nationalsozialistischen Terrors“ (gemeint war unter anderem das KZ Auschwitz) zu streichen und solche Fahrten als „Gehirnwäsche“ für die SchülerInnen verunglimpft. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat deshalb wegen des Verdachts der Leugnung des Holocaust Anklage erhoben.
Die Anti-Nazi-Koordination ruft alle AntifaschistInnen dazu auf, vor dem Gerichtsgebäude und bei dem Prozess anwesend zu sein. Der Ort und die genaue Uhrzeit werden hier demnächst bekannt gegeben werden.

Weitere Informationen zu Marcel Wöll (NPD) hier.
Weiterlesen „Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung: Friedberg, 7. August“

7. Juli 2007: Aufruf des AK Recht – Gedächtnisprotokolle gesucht!

Der Arbeitskreis Recht studentischer AktivistInnen gegen die Nazis am 7. Juli ruft hiermit dazu auf, sich in folgenden Fragen an den Arbeitskreis zu wenden und am Besten schnell ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen.
Weiter Infos, Hinweise und Kontaktmöglichkeiten per Post, Mail oder bei regelmäßigen Treffen:

Weiterlesen „7. Juli 2007: Aufruf des AK Recht – Gedächtnisprotokolle gesucht!“