Am 8. Mai 2007 fand eine Veranstaltung des „Beirats für eine gemeinsame linke Partei“ im Frankfurter Gewerkschaftshaus statt. Der Text des Referats von Hans Christoph Stoodt „Der 8. Mai 1945 und wir. Linke Politik, deutscher Imperialismus und Faschismus“ liegt jetzt als PDF-Datei (250 KB) vor.
Kategorie: Dokumente
Konstantin Wecker: Masse ohne Entschlossenheit bringt uns ebensowenig weiter wie Entschlossenheit ohne Masse
Der folgende Abschnitt eines aktuellen Textes von Konstantin Wecker fasst aus unserer Sicht auch die bisherige Diskussion zum Nazi-Aufmarsch in Raunheim und Rüsselsheim gut zusammen. Wir würden uns freuen, wenn wir uns zu möglichst vielen gemeinsam auf diesen Weg machen könnten – damit in Frankfurt am 7. Juli kein NPD-Aufmarsch stattfindet – und auch sonst nirgendwo!: Weiterlesen „Konstantin Wecker: Masse ohne Entschlossenheit bringt uns ebensowenig weiter wie Entschlossenheit ohne Masse“
Walter Ruge: Interview mit einem deutsch-sowjetischen Antifaschisten
Als weiteres Dokument zu Faschismus und Antifaschismus dokumentieren wir im Folgenden das Interview des 1915 geborenen Walter Ruge, der heute in Potsdam lebt.
Er war Werkzeugmacher, Röntgeningenieur, Arzthelfer und DEFA-Mitarbeiter. Als Kommunist ging er 1933 ins Exil in die Sowjetunion und wurde dort 1941 zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. 1954 wurde er rehabilitiert und reiste 1958 in die DDR aus. Sein Interview nimmt zu Deutschland, zum deutschen Faschismus und Antifaschismus, aber auch zur Frage des Stalinismus Stellung. Arnold Schölzel stellte die Fragen für die Zeitung „junge welt„:
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Karl Heinz Roth: „Wir müssen uns allen Ausgegrenzten zuwenden!“
Die „Antikap“-Strategie der Nazis und der Faschismus in seiner aktuellen globalisierten Form müssen ernster genommen und im Zusammenhang gesehen werden. Dafür plädiert Karl Heinz Roth in einem soeben veröffentlichten Interview der „jungen Welt“ (31.3.2007) Wir dokumentieren dieses Interview auch als Diskussionsbeitrag zum Verständnis der von den Nazis in den Mittelpunkt gerückten Sozialdemagogie in den Aufrufen für die bevorstehende Raunheim-Rüsselsheimer und Frankfurter Demonstration
(vgl. auch den Beitrag zur Sozialdemagogie der historischen NSDAP).
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Die Nation und der Fußball: „Argumente gegen das Deutschlandlied“ und ein Fußball- Ballett…
Benjamin Ortmeyer (GEW Frankfurt) hat vor einigen Jahren eine Untersuchung zur Entstehungsgeschichte des „Liedes der Deutschen“ vorgelegt. Die Wiederauflage in Form einer Broschüre ausgerechnet im vergangenen Sommer der Fußballeuphorie und des „deutschen Sommermärchens“ war heftig umstritten. Wir finden den Text gerade deshalb sehr lesenswert: hymne_ortmeyer1.pdf
… und wo wir schon beim Fußball sind:
da gab es doch im vergangenen Jahr, nicht ganz zufällig, als Benjamins „Argumente“ das Licht der Welt ein zweites Mal erblickten, unter dem schönen Namen „Just kick it!“ auch ein antirassistisches Fußballturnier in Frankfurt-Rödelheim. In dessen Vorfeld fand ein gesprochenes „Fußball-Ballett“ statt, dessen Text sich wie ein Hintergrundkommentar zur Deutschland-Lied-Untersuchung liest…:Just kick it!
Die NPD und der „Sozialismus“ – Erinnerung eines Antifaschisten an den Auftritt von Hitler, Göring und Röhm vor dem Düsseldorfer Industriellenclub, 26. Januar 1932
Daß sich Nazis auf den „Sozialismus“ berufen, wie es derzeit die „Nationalen Sozialisten“ der NPD und der Kameradschaften tun, ist nicht neu. Heute nennen sie sich „Globalisierungskritiker“ und sprechen sich gegen den Imperialismus aus, da sie „Ethnopluralisten“ seien. Jedem Volk seine eigene „Volksgemeinschaft“, meinen sie. Weiterlesen „Die NPD und der „Sozialismus“ – Erinnerung eines Antifaschisten an den Auftritt von Hitler, Göring und Röhm vor dem Düsseldorfer Industriellenclub, 26. Januar 1932″
