Unter dem Titel „Auf den »Zwergen-Retter« folgt eine »Lachnummer«“ verbreitet die Nachrichtenagentur ddp derzeit eine politische Interpretation des Führungswechsel in der Hessen-NPD, die zB. im Internet-Nachrichtendienst „Linie1 Online-News“ veröffentlicht wird. Auch wenn wir nicht der Ansicht sind, daß die hessischen Nazis nun etwa zu ungefährlichen Lachnummern mutiert wären, halten wir den Kern dieses Artikels für bedenkenswert: Weiterlesen „Zum Führungswechsel in der NPD Hessen“
Kategorie: Neonazis, Nazis
Die Wetterau als Schwerpunkt der hessischen Nazi-Aktivitäten
Während eines Vortrags zum Rechtsextremismus in der Wetterau gaben zwei Kriminalbeamte (LKA, KriPo Friedberg) eine Reihe von Einschätzungen, die aufhorchen lassen sollten: Weiterlesen „Die Wetterau als Schwerpunkt der hessischen Nazi-Aktivitäten“
Lagergemeinschaft Auschwitz: Presse-Erklärung zum bevorstehenden Prozess gegen Marcel Wöll (NPD)

Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V.
PRESSEERKLÄRUNG (als PDF-Datei)
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Berufungsverfahren gegen Nazi Marcel Wöll
In einer Kreistagssitzung des letzten Jahres hatte der Nazi und damalige NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll u.a. den Holocaust geleugnet und wollte Gelder des Kreises für Gruppenfahrten nach Auschwitz gestrichen haben. Der Kreistag ließ sich jedoch nicht beeindrucken, sondern erhöhte die Gelder für Fahrten in das weltweit größte Vernichtungslager. Weiterlesen „Lagergemeinschaft Auschwitz: Presse-Erklärung zum bevorstehenden Prozess gegen Marcel Wöll (NPD)“
Nazi-Videoportal media-pro-patria gesperrt
Nachdem sich Kevin Schnippkoweit (Internet-Pseudonym „exvodsPhoenix“), aus dem Umfeld der hessischen NPD-Sekte um Marcel Wöll (mittlerweile abgewählter Ex-NPD-Landesvorsitzender) einer der Nazi-Aktivisten der Videoseite volksfront-medien.de (u.a. „Kritische Nachrichten der Woche“), noch im Jahr 2007 ins „Braune Haus“ nach Jena abgesetzt hat (er will offenbar in Thüringen sein Abitur versuchen), hat er mit Christian Müller und Philipp John das Video-Projekt „media pro patria“ ins Leben gerufen. Im Impressum der Seite zeichnete er sich auch als medienrechtlich Verantwortlicher.
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Marcel Wöll: Abgang vom hessischen NPD-Landesvorsitz. Nachfolger: Jörg Krebs
Frankfurt. NPD wählt Jörg Krebs zum neuen Landesvorsitzenden
Die rechtsextreme NPD hat den 33 Jahre alten Jörg Krebs zum neuen Landesvorsitzenden in Hessen gewählt. Krebs, der Stadtverordneter in Frankfurt ist, tritt an die Stelle von Marcel Wöll (Butzbach). Dieser habe am Sonntag beim Landesparteitag „aus privaten Gründen“ auf eine erneute Kandidatur für den Landesvorsitz verzichtet und seinen bisherigen Stellvertreter vorgeschlagen, teilte die Partei heute in Frankfurt mit. Primär-Ziel der hessischen NPD ist nach den Worten von Krebs die Vorbereitung der Kommunalwahl 2011 (!), bei der die Partei in möglichst vielen Kommunen vertreten sein wolle. Gegen Wöll ist vor Gericht noch ein Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung anhängig.
(Quelle: dpa, 7.4.2008). Die weiteren Mitglieder im NPD-Landesvorstand sind: Weiterlesen „Marcel Wöll: Abgang vom hessischen NPD-Landesvorsitz. Nachfolger: Jörg Krebs“
NPD fordert den polizeilichen Einsatz von Gummigeschossen gegen AntifaschistInnen
Die NPD bekommt in Frankfurt am Main ohne massivsten Polizeischutz kein Bein auf den Boden. Nun fordert der Frankfurter NPD-Stadtverordnete Jörg Krebs in einer Anfrage an den Magistrat der Stadt Frankfurt zu den Ereignissen des 7.7.07 indirekt den Einsatz von Gummigeschossen gegen antifaschistische DemonstrantInnen und staatliche „Anti-Linksextremismus-Programme“. Schöner kann man seine eigene Angst kaum noch unter Beweis stellen. Weiterlesen „NPD fordert den polizeilichen Einsatz von Gummigeschossen gegen AntifaschistInnen“
Geheim-Polizei Frankfurt? Ein Magistratsbericht zur NPD-Demonstration am 7.7.07
Die Frankfurter Polizei weigert sich weiterhin beharrlich, die Kosten ihres Einsatzes zum Schutz der NPD-Demonstration am 7.7.07 in Frankfurt zu nennen und macht sich damit selber zu Geheim-Polizei. Das geht aus einer Antwort des Frankfurter Magistrats hervor, der jetzt über 40 Fragen des Frankfurter NPD-Stadtverordneten Krebs beantworten soll. Die Nichtbeantwortung der Frage nach der Höhe der Kosten für die Demo der NPD legt den Verdacht nahe, daß die am 9. Juli in der FAZ genannte Summe von 20 Millionen Euro (!), der im Übrigen nie öffentlich widersprochen worden war, der Realität entspricht. Kosten dieser Art sind natürlich politisch höchst problematisch und legen die Frage nach den Hintergründen derartiger Irrsinnsaktionen der hessischen Polizei sowie der politisch Verantwortlichen dafür nahe. Der Magistratsbericht nähert sich in seiner Sprache der NPD-Diktion stellenweise an. So wird unter anderem behauptet, am S-Bahnhgof Rödelheim hätten sich 500 „gewaltbereite Linksextremisten“ aufgehalten. Vermutlich rechnet hierzu der Magistrat die gewerkschaftlich organisierten Betriebsräte, Studierende, SchülerInnen und viele anderer, die an dieser Stelle erfolgreich die Schienen blockieren konnten. Es ist empörend, dass der Magistrat unkommentiert die Sprech- und Sichtweise der dahinterstehenden NPD-Anfrage übernimmt.
Der Magistratsbericht steht am am Dienstag, den 8.4. auf der Tagesordnung des OBR 7 (19.30 Uhr im kath.Gemeindehaus Alexanderstraße 24).
Ohne Polizeischutz keine Faschistenveranstaltungen – auch in Mainz Kostheim…
Wie aus dem unten folgenden Erlebnisbericht eines Antifaschisten hervorgeht, hat die Polizei auch in Mainz-Kostheim erst die Veranstaltung der NPD am 29.3. ermöglicht. Die Nazis haben inzwischen eine weitere Veranstaltung dort für den 31. Mai angekündigt. In diesem Beitrag wird u.a. auch solidarischer Weise Kritik am „Wiesbadener Bündnis gegen Rechts“ und seiner Vorbereitung geübt. Wieweit diese Kritik berechigt ist, können und wollen wir an dieser Stelle nicht beurteilen. Am Besten für alle AntifaschistInnen im Rhein-Main-Gebiet, wäre es sicher, wenn unterschiedliche Positionen in der Auswertung von Gegenaktionen gegen Naziaufmärsche offen und solidarisch ausgetragen würden… Weiterlesen „Ohne Polizeischutz keine Faschistenveranstaltungen – auch in Mainz Kostheim…“
Nazi-Veranstaltung in Mainz-Kostheim erfolgreich gestört!
Dem Wiesbadener Bündnis gegen Rechts ist es erfolgreich gelungen, eine NPD-Veranstaltung in Mainz-Kostheim zu stören. Die Nazis waren teilweise bewaffnet, einer zeigte den Hitlergruß. NPD-Ordner versuchten im Verlauf der Veranstaltung ohne Erfolg, die AntifaschistInnen anzugreifen. Eine weitere Veranstaltung der NPD-Wiesbaden ist bereits angekündigt (31. Mai). Zentrale Figur der Nazis: Mario Matthes (NPD Mainz), dem Interesse daran nachgesagt wird, den hessischen NPD-Landesvorsitzenden Marcel „Zwergenking“ Wöll aus dem Amt zu verdrängen. Presseerklärung des Bündnis: Weiterlesen „Nazi-Veranstaltung in Mainz-Kostheim erfolgreich gestört!“
Frankfurter Kampagne gegen Polizeirepression geplant / Protokoll der Sitzung vom 18. März
Die Anti-Nazi-Koordination wird sich in den kommenden Wochen schwerpunktmäßig mit der Auswertung ihrer Arbeit in den vergangenen Monaten und der weiteren Planung ihrer Arbeit beschäftigen. Gemeinsam mit anderen werden wir uns an einer Kampagne gegen Polizeirepression beteiligen. Außerdem wollen wir unsere Gesprächsserie mit anderen Gruppierungen fortsetzen.
Termin der nächsten Sitzung: Montag, 14. April, 19 Uhr, Türkisches Volkshaus. Protokoll der Sitzung mit Einzelheiten der oben genannten Aktivitäten: Weiterlesen „Frankfurter Kampagne gegen Polizeirepression geplant / Protokoll der Sitzung vom 18. März“
