Der 7. Juli 2007 in Frankfurt am Main markiert ein nicht gerade rühmliches Kalenderblatt, weil an diesem Tag nur unter der „Begleitung“ von unglaublich 8.000 PolizistInnen (übrigens der größte Polizeieinsatz in Hessen seit Gründung vor über 50 Jahren), ein Nazi-Aufmarsch in einem mit NATO-Stacheldraht abgegitterten Nazi-Gehege eines Frankfurter Randgebiets durchgeführt werden konnte. Der Nazi-Aufmarsch hätte eigentlich nie stattfinden dürfen. Haufenweise Auflagenverstöße und sogar strafrechtliche Vergehen der Nazis an diesem Tag wurden offenbar geduldet, obwohl z.B. BürgerInnen, JournalistInnen und DemobeobachterInnen den eingesetzten PolizistInnen vor Ort mehrmals die Nazi-Vergehen gemeldet hatten, ohne Konsequenzen! Kameras unbeteiligter BeobachterInnen haben dies alles dokumentiert, was die an diesem Tag dutzendfach eingesetzten Kameras der Polizei mit extra dafür ausgebildeten Spezialeinheiten zur sog. Beweissicherung aufgenommen haben, bleibt unbekannt, weil dies der Öffentlichkeit nicht gezeigt wird.
Was war z.B. am frühen Abend am Hauptbahnhof Ffm passiert??? „Erst bewarfen die Nazis die Antifas mit Steinen, dann drängte die Polizei die AntifaschistInnen ab. Die einzige Person, die in dieser Situation in Gewahrsam genommen wurde, war nicht ein steinewerfender Nazi, sondern ein Antifaschist, der das skandalöse Verhalten der Polizei filmte. (s.u)“
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