Verhindert den Nazi-Aufmarsch! Die letzte öffentliche Rede Peter Gingolds

Peter Gingold (1917 - 2007)Peter Gingold (1916 – 2006)

Jude, Kommunist, Antifaschist, Kämpfer der Résistance, hielt die letzte öffentliche Rede seines Lebens als 90-jähriger im August 2006 – wenige Wochen vor seinem Tod – in Fulda bei der erfolgreichen Verhinderung einer Nazi-Demonstration.

Zur Erinnerung: Vorbeugehaft – ein Nazigesetz gegen AntifaschistInnen

Wie ein polizeiliches Instrumentarium aus dem Dritten Reich demokratietauglich gemacht wird. Über die Anordnung von Präventivhaft im Vorfeld des 1. Mai 2002 … und dem 7. Juli 2007?
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Gewaltverhältnisse. Rostock und die Folgen. Eine Einschätzung der Friedensbewegung

Peter Strutynski (Sprecher des „Bundesratschlag Friedensbewegung“) legt auf den unten nachlesbaren Seiten eine Analyse der Situation vor und nach dem 2. Juni in Rostock vor. Sie ist möglicherweise hilfreich für die Bewertung der Konsequenzen vor dem 7. Juli in Frankfurt.
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„Parade der Kulturen“ – 23. Juni, 12 Uhr, Untermainkai

parade der kulturen 2007
Der Frankfurter Jugendring und eine riesige Zahl von Organisationen aus Frankfurt rufen zur diesjährigen Parade der Kulturen auf , unter dem Motto „Alle anders – Alle Frankfurt!“.
Ein weiterer Programmpunkt: Rock gegen Nazis mit Good Heart Boutique, The Dalles und Beatplanet. Die beteiligten Frankfurter AntifaschistInnen werden diesen Treffpunkt nutzen, um gegen den Nazi-Aufmarsch am 7. Juli zu mobilisieren.

„Mit der Querfront zur Volksgemeinschaft“ – Veranstaltung im Club Voltaire, 28. Juni, 20 Uhr

NPD, Nazi-Kameradschaften und ihre rechtskonservativen Bündnispartner in Frankfurt und Hessen

Am 7. Juli wollen Nazis aus der gesamten Bundesrepublik durch Frankfurt marschieren: NPD, Kameradschaften, „Nationale Sozialisten“. Sie demonstrieren gegen Globalisierung und für die Volksgemeinschaft, verstehen sich als „Antikapitalisten“. Das ist Grund genug, sich vor diesem Ereignis mit den hessischen und Frankfurter Nazistrukturen sowie ihrem Umfeld auseinanderszusetzen.
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AStA der Johann Wolfgang Goethe – Universität unterschreibt den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination zum 7. Juli

Die UnterstützerInnenliste für den Aufruf der Anti-Nazi-Koordination, Frankfurt am 7. Juli zur „no-go-zone“ für Nazis zu machen, hat erfreulichen Zuwachs bekommen: der AStA der Johann Wolfgang Goethe-Universität hat den Aufruf unterschreiben.

„Aufklärung gegen Nazis“ – Mobilisierungsveranstaltung am 15. Juni, 19 Uhr, Studierendenhaus Campus Bockenheim, 1. Stock (Festsaal)

Der AStA der Uni Frankfurt, die Anti-Nazi-Koordination und Frankfurter Antifa-Gruppen laden hiermit zu einer Veranstaltung ins Studierendenhaus der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt, Campus Westend, 1. Stock (Festsaal) ein: „Aufklärung gegen Nazis“

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Staatsanwaltschaft beim Landgericht Frankfurt: NPD-Kreismitgliederversammlung im März „vorher abgesagt worden“ – Konsequenzen für Landtagswahl 2008?

Für den März diesen Jahres hatte der Frankfurter NPD-Funktionär Jörg Krebs das vollständige Erscheinen seiner „Mitgliedschaft“ in den „Darmstädter Hof“ seines Heimatstadtteils Nieder-Eschbach angeordnet, um dort die Frankfurter Delegierten für den Listenparteitag der NPD (Landtagswahl 2008) bestimmen zu lassen.
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Nazi-Demonstration in Schwerin bleibt verboten / Versuchte Ersatzdemonstrationen von etwa 1000 Nazis in Berlin, Lüneburg und zahlreichen kleineren Orten

Für den 2. Juni hatten Nazis für Schwerin einen ersten Höhepunkt ihrer aktuellen verlogenen „Antikap“-Kampagne angemeldet – um den Eindruck zu erwecken, sie hätten etwas mit der Bewegung gegen den G8-Gipfel zu tun. Dort, in Schwerin und zeitgleich zur ersten großen Demonstration gegen G8, sollte eine für den Norden der Republik angesagte „Großdemonstration“ der Nazis stattfinden, der am 7. Juli die Frankfurter Demonstration folgen soll. Aus dem ersten Teil dieses Planes wurde schon mal nichts – ob auch der zweite, in Frankfurt am 7. Juli, scheitern wird, liegt nicht zuletzt an uns und unserer Mobilisierung. Die Bedeutung der Demonstration am 7. Juli dürfte eher gestiegen sein…
Update: Nach späteren Meldungen betrug die Zahl der bundesweit an diesem Tag an etwa 15 Orten demonstrierenden Nazis insgesamt rund 1000.
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