„Schöner leben ohne Nazis“ ist der Name einer Aktionskampagne, die auf einem breiten Bündnis antifaschistischer Kräfte aus Antifa, DGB, Kirchen und anderen beruht. Wir finden diese Breite vorbildlich, wünschen dem Bündnis viel Erfolg bei der Arbeit und schicken antifaschistische Grüße!
Link zur Homepage, Daten und Termine, Text eines Aufrufs: Weiterlesen „Antifaschistisches Aktionsbündnis in Südhessen gegründet“
Kategorie: Termine
Mahnwache zur Pogromnacht vom 9.11.1938
Die Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer mit Sitz in Münzenberg, die auch im Wetterauer Bündnis gegen Rechts engagiert ist, veranstaltet eine Gedenkfeier um 18 Uhr am Gedenkstein in der Wetzlarer Straße in Butzbach. Um 19 Uhr geht es im Museum in der Färbgasse weiter. Dort gibt es unter anderem ein Gespräch mit dem Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden Felix Kolmer zum Thema „Die Beziehungen der Tschechen und Deutschen im 2. Weltkrieg“. (Antifa-BI)
In Frankfurt ist am 9.11. der „Zug der Erinnerung“ noch bis um ca. 13.00 Uhr am Mainkai/Nähe Eiserner Steg zu besichtigen.
[Update]: NPD kündigt für den 9. November einen Fackelmarsch durch Philippstal/Vacha an, Aufruf zu Gegenaktionen: Weiterlesen „Mahnwache zur Pogromnacht vom 9.11.1938“
8. November, 11 Uhr: Zug der Erinnerung – was die Bahn nicht zeigen wollte
Am 8. November um 11:00 Uhr wird der „Zug der Erinnerung“ auf Gleis 1a im Frankfurter Hauptbahnhof einfahren. Dort wird die Ausstellung „Zug der Erinnerung“ eröffnet und kann bis etwa 12:30 Uhr besichtigt werden. In der Ausstellung werden Biografien ermordeter Kinder und Jugendlicher aus aus Polen, der früheren UdSSR, Norwegen, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Griechenland gezeigt. Außerdem wird die Rolle der Reichsbahn bei den Deportationen thematisiert. Nach der Eröffnung wird die Ausstellung dann am 8. November von 15:00 -20:00 Uhr und am 9. November von 8:00 – 13:00 Uhr am Mainkai in der Nähe des Eisernen Steg zu sehen sein.
Der Zug der Erinnerung war aus der Initiative 11.000 Kinder hervorgegangen. Diese hatte versucht, eine Ausstellung der Söhne und Töchter der Deportierten aus Frankreich auch in deutschen Bahnhöfen zu zeigen, war aber am hartnäckigen Widerstand der Bahn gescheitert. In Frankfurt hatte es zuletzt am 27. Januar 2007 im Hauptbahnhof eine Kundgebung zugunsten der Ausstellung gegeben.
„Die tödlichen Schüsse an der Startbahn West“ – Eine szenische Lesung, die durch die Nacht des 2.11.1987 und durch die 80er Jahre führt
Am Freitag, 2. 11. 2007, 20 Uhr, stellt Wolf Wetzel im Bürgerhaus Bornheim Teile seines demnächst erscheinenden Buches über die Ereignisse des 2. November 1987 vor. Dies ist ist der 20. Jahrestag eines Ereignisses, das als Novum in die Geschichte sozialer Bewegungen eingehen sollte: Im Verlauf einer Nachtaktion an der Startbahn West, an der sich ca. 400 StartbahngegnerInnen beteiligten, wurden tödliche Schüsse auf Polizeibeamte abgegeben. Was war tatsächlich passiert? Wie konnte es dazu kommen? Weiterlesen „„Die tödlichen Schüsse an der Startbahn West“ – Eine szenische Lesung, die durch die Nacht des 2.11.1987 und durch die 80er Jahre führt“
Nazis dürfen nicht mitspielen. Ein Anti-Nazi-Sportfest vor Marcel Wölls Haustür
Auch das noch: nach Verurteilungen wegen Beleidigung und Volksverhetzung, Zoff mit NPD und „Autonomen Nationalisten“, Pleiten, Pech und Pannen am 20. Oktober in Frankfurt, wo seine Demonstration von den eigenen Kräften ganz offensichtlich boykottiert worden ist, muss Hessens Ober-Nazi Marcel Wöll nun auch dies noch ertragen: ein Sportfest der Hessischen Sportjugend und des Butzbacher Bündnis für Demokratie und Toleranz, direkt vor seiner Haustür in Butzbach-Hochweisel. Im Einladungsplakat werden Wöll und Konsorten ausdrücklich ausgeladen: „Sport macht Jugend fit – Bewegung gegen Rechtsextremismus. Die Teilnahme von Rechtsextremisten sowie von Angehörigen rechtsextremistischer Kameradschaften und Gruppierungen ist nicht erwünscht.“
Plakat Mitternachtssport (PDF)
Termin und Ort: Mitternachtssport. Butzbach-Hochweisel, Hausberghalle,
2. November 2007, 16 Uhr bis 3. November, 1:30 Uhr.
Die nächste Sitzung der Anti-Nazi-Koordination …
… findet am Donnerstag, 1. November, um 19 Uhr im Türkischen Volkshaus, Werrastraße 25, statt.
TOP 1: Auswertung des 20. Oktober
TOP 2: Konsequenzen (Politik, Aktionsformen)
TOP 3: Stand der Gespäche mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen
TOP 4: REP-Demo am 20. Januar 2008
TOP 5: Verschiedenes
Alle AntifaschistInnen sind herzlich eingeladen.
Routenplaner
Noch immer steht die Route der NPD-Demonstration nicht mit letzter Sicherheit fest. Nachdem sich die gestrige Aufregung über vermeintliche Streckenumlegungen der NPD und / oder sogar der Demonstration des Römerbergbündnis wohl als Ergebnis eines Recherechefehlers der FR entpuppt haben dürfte, ist heute dort zu lesen, daß sich die Ordnungsbehörden der Stadt Frankfurt nach ihrer hausgemachten zweiten Niederlage vor der Hessischen Verwaltungsgerichtsbarkeit in Sachen NPD-Demo nun das Recht vorbehalten, deren Route zu verkürzen.
Für AntifaschistInnen bleibt es davon und unabhängig von allen anderen Nachrichten und Gerüchten nach Beschluss der gut besuchten gestrigen Sitzung der Anti-Nazi-Koordination bei den folgenden Sammelpunkten und -orten:
1.) 11 Uhr S-Bahnhof Rödelheim
2.) 11 Uhr Messekreisel
3.) 13 Uhr Niddabrücke (Ludwig-Landmannstraße)
=> Heute abend 19 Uhr: Treffen im Café ExZess, Leipziger Straße 91
20. Oktober – unglaubliches Verwirrspiel um Demonstrationsrouten: Polizei und Ordnungbehörden widersprechen einander
Nach dem heutigen Bericht in der FR beginnt die Demonstration der NPD nicht, wie seit langem angekündigt, am Westbahnhof, sondern am S-Bahnhof Rödelheim. Wie auf Nachfrage der Presse bei der Polizei zu erfahren war, stimme diese Information. Geplant sei eine Demonstration der NPD vom Rödelheimer Bahnhof quer durch Rödelheim zum Fischsteinkreisel.
Dazu passt auch die Beschilderung mit Halteverbotsschildern, die derzeit aufgestellt wird. Die gesamte Strecke Westbahnhof – Voltastraße ist davon im Moment nicht betroffen. Die Beschilderung beginnt an der Kreuzung Ludwig-Landmann-Straße / Rödelheimer Landstraße. Der Chef der Frankfurter Ordnungsbehörde erklärte wiederum heute um 12:00 Uhr telefonisch, davon sei ihm nichts bekannt. Eine solche Verlegung sei unmöglich, weil die Demonstration des Römerbergbündnis ja genau an diesem Punkt beginnen solle. Wer von beiden Seiten hier wen sowie die gesamte Öffentlichkeit hinters Licht führt, wird sich bald herausstellen. Es wäre allerdings ein Skandal ersten Ranges, wenn die Mobilisierung des Römerbergbündnis und der dort Sprechenden (OB Roth, Harald Fiedler, Pröstin Scherle, Ünal kaymakci, Micha Brumlik und weitere) auf diese Weise düpiert werden!
Wir fordern die sofortige Klärung dieses Verwirrspiels. Bis zur Klärung aber gilt: weitermobilisieren wie bisher!
Pressekonferenz zur bevorstehenden NPD-Demonstration, Freitag, 19. Oktober, 11 Uhr
Für den kommenden Freitag, 19. Oktober 2007, 11 Uhr, lädt die Anti-Nazi-Koordination interessierte MedienvertreterInnen zu einer Pressekonferenz in den Sitzungsraum der IG Metall Frankfurt,Verwaltungsstelle der IG Metall, DGB-Haus, Gebäude 2, Wilhelm-Leuschnerstraße 69 – 77, ein.
Katinka Poensgen (IG Metall Frankfurt) und Pfarrer Dr. Hans Christoph Stoodt, beide Mitglieder des SprecherInnenkreises der Anti-Nazi-Koordination, sowie der Journalist Wolf Wetzel werden zu folgenden Punkten kurze Statements abgeben und Fragen beantworten:
- 1. Am 20. Oktober für bunte Vielfalt gegen braune Einfalt. Zur Situation am bevorstehenden 20. Oktober (Katinka Poensgen)
- 2. Eigentor – zur juristischen Auseinandersetzung der Stadt Frankfurt mit der NPD nach dem 7. Juli und vor dem 20. Oktober (Hans Christoph Stoodt)
- 3. Riesenkrach in der Frankfurter NPD – Zerwürfnisse um die Person des Frankfurter NPD-Stadtverordneten und Landessprechers der NPD Hessen, Jörg Krebs (Wolf Wetzel).
Plakat und Flyer: no nazi 20.10.2007 Frankfurt

Zusammen e.V. aus Rödelheim hat auf türkisch und deutsch ein Plakat und ein Flugblatt (2-seitig) gegen den Nazi-Aufmarsch am 20.10.2007 veröffentlicht, sie können als PDF-Dateien unter folgenden Links abgerufen und zum Aushängen und Verteilen ausgedruckt werden:
