11. September: Veranstaltung zum Jahrestag des faschistischen Militärputsches in Chile 1973

Am 11. September 1973 putschte das chilenische Militär unter Führung von General Augusto Pinochet im Auftrag des US-Geheimdienstes CIA gegen die gewählte Regierung der chilenischen Volksfront Unidad Popular und ihren Präsidenten Salvador Allende. Tausende fielen dem Putsch zum Opfer. Die deutsche Rechte nahm zu diesem Ereignis klar Stellung: „Wenn das Militär zugreift ist das etwas anderes, als wenn der Franziskanerorden Suppe an die Armen verteilt“ (Franz Joseph Strauss, CSU) oder „Das Leben im Stadion ist bei schönem Wetter ganz angenehm“ (Bruno Heck, damals Generalsekretär der CDU).
An die Opfer des Putsches und an die bis heute aktuellen politischen Ziele der chilenischen Volksfront wird in einer Veranstaltung am Dienstag, 11. September, 19.30 Uhr, im Gemeindehaus der Cyriakus-Gemeinde, Frankfurt-Rödelheim, Alexanderstraße 37 (Hinterhaus) erinnert. Weiterlesen „11. September: Veranstaltung zum Jahrestag des faschistischen Militärputsches in Chile 1973“

Die nächste Sitzung der Anti-Nazi-Koordination…

… findet am Freitag, 14. September, um 19 Uhr im Türkischen Volkshaus, Werrastraße 25 (Nähe Westbahnhof) statt.

Tagesordnung
1. Zum Stand der politischen Diskussion nach dem 7. Juli
2. Antifaschistischer Ratschlag Rhein-Main
3. Zug der Erinnerung
4. Verschiedenes

Alle AntifaschistInnen sind herzlich willkommen!

Frankfurt, 25. August: REPs kündigen Ärger beim Parteitag der LINKEN an

Die Kreisorganisation der REPs in Frankfurt und ihr Vorsitzender, ein gewissser Carsten Propp, unter anderem auch Mitglied der „Jungen Patrioten, „hat angekündigt, beim bevorstehenden Parteitag der hessischen LINKEN Stunk machen zu wollen. Er hält die dort Versammelten allesamt für in der Traditon der SED stehende KommunistInnen, fordert ein Parteiverbot der LINKEN und zetert: „Die Feinde unserer Demokratie stehen links!“
Das ist sicher richtig, wenn man auf das besitzanzeigende Fürwort „unser“ achtet.
Der Parteitag der LINKEN Hessen findet im Bürgerhaus Bornheim statt. Die REPs wollen morgen, Samstag, 25. August, ab 8:45 an der Ecke Bergerstraße / Höhenstraße in Bornheim auf der Matte stehen. Dort werden sie sicher nicht allein sein!
Update: Weiterlesen „Frankfurt, 25. August: REPs kündigen Ärger beim Parteitag der LINKEN an“

Prozessauftakt gegen Marcel Wöll (NPD) wegen volksverhetzender Holocaustleugnung

NoNPD Heute, am 7. August, beginnt das Strafverfahren gegen den hessischen Landesvorsitzenden der NPD, Marcel Wöll, um 10.00 Uhr im Saal 28 des Friedberger Amtsgerichts (Homburger Straße 18) wegen des Verdachts der volksverhetzenden Holocaustleugnung. Wöll hatte als Redner im Kreistag der Wetterau am 14. März im Zusammenhang mit dem Vernichtungslager Auschwitz vom “sogenannten nationalsozialistischen Terror” gesprochen, weitere Infos unter:

Die Gießener Staatsanwaltschaft sieht in den Äußerungen Wölls, Nazi-Vernichtungslager als „Stätte des sogenannten nationalsozialistischen Terrors“ zu bezeichnen und daß die vom Wetterauer Kreistag gefördeten Exkursionen Jugendlicher dorthin „Gehirnwäsche für Vorschüler“ seien, den Tatbestand der Holocaust-Leugnung erfüllt. Im Falle einer Verurteilung drohen Wöll bis zu fünf Jahre Gefängnis und der Verlust seines Kreistagsmandats.
Das Stichwortprotokoll der Kreistagssitzung vom 14. März kann auf der Homepage des Wetterauskreises als PDF-Datei (165 KB) eingesehen werden.

Weitere Informationen zu Marcel Wöll (NPD) hier.
Weiterlesen „Prozessauftakt gegen Marcel Wöll (NPD) wegen volksverhetzender Holocaustleugnung“

„Gegen rechte Gewalt“ und NPD-Doppelmoral am 4. August in Bad Nauheim

NoNPD Die zwei Gesichter der NPD-Nazis: einerseits bieder und Kreide fressend, sich als angeblich „friedliebend“ und „gewaltfrei“ ausgeben -zumindest theoretisch- in der Praxis dann aber handgreiflich werden, Antisemitismus, rassistischen und volksverhetzenden Haß propagieren (z.B. auf Nazi-Aufmärschen und mit Internet-Videos), Andersdenkende terrorisieren, bedrohen und körperlich attackieren. Bestes Beispiel hierfür ist der hessische Landesvorsitzende der NPD, Marcel Wöll (der am 7. August wegen Volksverhetzung vor Gericht steht), der Jugendliche allein deswegen körperlich attackiert, weil sie Infozettel verteilen. So geschehen am am 20. Juni d.J. , betroffen von dieser Nazi-Attacke Wölls und seiner braunen Nazi-Kameraden Daniel Lachmann, Jan Peppel und Volker Sachs waren AktivistInnen des Jugendverbandes [’solid] im Kreistag der Wetterau in Friedberg.

  • Angesichts dieser NPD-Doppelmoral veranstaltet im Vorfeld des Prozeßauftaktes wegen Volksverhetzung und des Verdachts der Holocaustleugnung gegen Marcel Wöll am 7.08. die OG Giessen des Jugendverbandes [’solid] am Samstag, den 4. August, in Bad Nauheim (Stresemannstraße) von ca. 10.00-14.00. einen Infostand über und gegen rechte Gewalt.

Friedberg, 7. August 10.00 Uhr – Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung

7. Juli 2007 Frankfurt a.M (15) - NPD-Nazi Marcel Wöll Der kürzlich zu einer Geldstrafe wegen Beamtenbeleidigung verurteilte hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll muß sich am 7. August um 10.00 Uhr im Saal 28 des Friedberger Amtsgerichts in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der volksverhetzenden Holocaustleugnung verantworten. Wöll hatte als Redner im Kreistag der Wetterau am 14. März im Zusammenhang mit dem Vernichtungslager Auschwitz vom “sogenannten nationalsozialistischen Terror” gesprochen. Es besteht der Verdacht einer strafbewehrten Leugnung des Holocaust. Der von ihm eingebrachte Antrag, Mittel für Schülerfahrten an den Ort des antisemitischen braunen Terrors in Polen zu streichen, wurde vom Kreistag mit einer Verdoppelung der bisherigen Förderungsmittel beantwortet. Die Verhandlung ist öffentlich, ZuschauerInnen wird frühzeitiges Erscheinen empfohlen.

  • Öffentliches Strafverfahren gegen Marcel Wöll (NPD)
    Dienstag, den 07.08.2007,
    10.00 Uhr im Saal 28, Erdgeschoß
    Amtsgericht Friedberg
    Homburger Straße 18

Weiterlesen „Friedberg, 7. August 10.00 Uhr – Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung“

Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung: Friedberg, 7. August

7. Juli 2007 Frankfurt a.M (15) - NPD-Nazi Marcel WöllAm 7. August muß sich Marcel Wöll vor dem Friedberger Amtsgericht wegen Volksverhetzung verantworten. Wöll hatte im März vor dem Kreistag der Wetterau gefordert, die Zuschüsse zu Klassenfahrten in, so der „Nationale Sozialist“ und NPD-Landesvorsitzende wörtlich, „Stätten des sogenannten nationalsozialistischen Terrors“ (gemeint war unter anderem das KZ Auschwitz) zu streichen und solche Fahrten als „Gehirnwäsche“ für die SchülerInnen verunglimpft. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat deshalb wegen des Verdachts der Leugnung des Holocaust Anklage erhoben.
Die Anti-Nazi-Koordination ruft alle AntifaschistInnen dazu auf, vor dem Gerichtsgebäude und bei dem Prozess anwesend zu sein. Der Ort und die genaue Uhrzeit werden hier demnächst bekannt gegeben werden.

Weitere Informationen zu Marcel Wöll (NPD) hier.
Weiterlesen „Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung: Friedberg, 7. August“

Nazis und die Polizei am 7. Juli in Frankfurt – Pressekonferenz zu neuen Fakten

7. Juli 2007 Frankfurt a.M (13) - Nazi mit Remer-T-Shirt
Einladung zur Pressekonferenz für MedienvertreterInnen:

Nazis und die Polizei am 7. Juli in Frankfurt –
Pressekonferenz der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt zu neuen Fakten

Freitag, 20. Juli 2007, 10.00 – 10.45 Uhr,
Evangelisches Frauenbegegnungszentrum –
Saalgasse 15, 60311 Frankfurt (Nähe Römer)

(zur Großansicht auf das Bild klicken)
Wenn sich am kommenden Freitag, 20. Juli, um 11 Uhr wichtige RepräsentantInnen des öffentlichen Lebens der Stadt in der Wandelhalle der Paulskirche treffen, wollen sie damit der Toten des 20. Juli 1944 gedenken, die in letzter Stunde versuchten, Adolf Hitler zu töten.
Deren militärischer Aufstandsversuch scheiterte nicht zuletzt am damaligen Major des Berliner „Wachbataillons Großdeutschland“, Otto Ernst Remer. Er ließ die Widerständler um Stauffenberg verhaften und exekutieren. Dafür wurde er von Hitler persönlich zum Oberst befördert. Später, nach seiner Flucht in die US-besetzte Zone, war Remer in vielerlei nazistischen Zusammenhängen, unter anderem als Leugner des Holocaust, tätig. Nicht zuletzt seinetwegen wurde die „Sozialistische Reichspartei“ (SRP) als NS-Nachfolgeorganisation 1952 verboten.
Remers Porträt prangte auf dem T-Shirt eines Nazidemonstranten in Frankfurt am 7. Juli 2007, wenig Tage vor der Feierstunde des kommenden Freitag (s.o.). Journalisten machten die Polizei auf diesen Tatbestand der Verherrlichung eines NS-Verbrechers aufmerksam. Weder die Polizei noch die anwesende Staatsanwaltschaft schritten ein. Dies ist nur ein kleines Beispiel aus einer ganzen Serie von Auflagenverstößen durch die NPD, die an diesem Tag sehenden Augens toleriert wurden – zusätzlich zu rechtswidrigem Polizeiverhalten gegenüber in Gewahrsam genommenen AntifaschistInnen, Desinformationsversuchen und Unwahrheiten im polizeilichen Verhalten rund um den 7. Juli. Wir laden ein zu einer Pressekonferenz, auf der wir folgende Themenkomplexe anhand von Video- und Bildmaterial zur Diskussion stellen wollen: Weiterlesen „Nazis und die Polizei am 7. Juli in Frankfurt – Pressekonferenz zu neuen Fakten“

Rödelheimer Initiativen laden zum 19. Juli ein: Auswertung des 7. Juli

7. Juli 2007: Hintergründe, Augenzeugen. Informationen über den Nazi-Aufmarsch“ heißt die Veranstaltung des Vereins „Zusammen (Stadtteilprojekt Rödelheim)“ und der „Friedensinitiative Rödelheim“ am Donnerstag, 19. Juli 2007, 19.30 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Frankfurt-Rödelheim, Alexanderstr. 37 HH. Es geht um eine Nachbesprechung des Nazi-Aufmarsches vom 7. Juli im Industriehof. Wir werden uns u.a. folgende Fragen stellen:
Weiterlesen „Rödelheimer Initiativen laden zum 19. Juli ein: Auswertung des 7. Juli“